Auf die eigene Endlichkeit schauen

Wetter.  „Früher oder später“ heißt ein Film von Jürg Neuenschwander, den „das mobile Hospiz“ in Kooperation mit der Lichtburg anlässlich des Welthospiztages zeigt.

Ein Film zu Vergänglichkeit, Sterben, Tod und Trauer, zu Verzweiflung, Wut, Schmerz, Hilflosigkeit, zu Erlösung und Stille. „Früher oder später“ beschäftigt sich nicht mit der Hoffnung auf ewiges Leben, sondern mit der Suche nach den fast unsichtbaren Haltepunkten auf dem Weg in den Tod und durch die Trauer. Nicht Entrinnen steht im Vordergrund, sondern Hinschauen, die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit. Der Film erzählt von der Universalität der einzigen Gewissheit im menschlichen Leben. Ob im Emmental oder in Tibet, ob Zuhause oder im Spital, der endgültige Abschied von einem Menschen und vom Leben ist überall eine schmerzliche Erfahrung und nirgendwo gibt es ein Entkommen von der eigenen Vergänglichkeit.

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