Strom

Amprion will keine Schneisen mehr in Herdecke roden

Große Rodungen von Bäumen wie hier am Herrentisch soll es laut Amprion nicht mehr geben. 

Große Rodungen von Bäumen wie hier am Herrentisch soll es laut Amprion nicht mehr geben. 

Foto: Yvonne Held

Herdecke.  Amprion hat die Aussage dementiert, dass weitere Schneidenrodungen für die Trasse anstehen. Lediglich einzelne Bäume könnten noch gefällt werden.

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Eine gute und eine schlechte Nachricht gibt es im Nachgang zur gestrigen Berichterstattung zu den vorbereitenden Maßnahmen von Amprion zur geplanten Stromtrasse.

Ein Missverständnis bei einem Telefonat hatte dazu geführt, dass vermeldet wurde, dass es bei weiteren Bauarbeiten ebenfalls Schneisenrodungen geben könnte. Das wurde inzwischen seitens des Unternehmens dementiert. Zwar könnten noch weitere einzelne Baumrodungen anstehen, die unter den Begriff des Biotopmanagements fallen, aber es sollen keine weiteren Schneisen geschlagen werden. Die Baustellen seien jetzt soweit eingerichtet.

Derweil wird momentan davon gesprochen, dass der Gerichtstermin am Bundesverwaltungsgericht Leipzig vom 12. Dezember in den Februar verschoben werden soll. Das habe der Berliner Anwalt in einem Telefonat gegenüber der Prozessgemeinschaft Herdecke unter Strom angegeben.

Bisher konnte diese Meldung jedoch gegenüber der Redaktion auf Nachfrage noch nicht offiziell vom Gericht bestätigt werden.

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