Rettungseinsatz

Von A44 abgekommen: 25-jähriger Fahrer schwer verletzt

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Unfall auf der A 44 in Heiligenhaus

Unfall auf der A 44 in Heiligenhaus

Ein Auto ist am Montagabend von der Fahrbahn abgekommen und 15 Meter tief gestürzt. Die Feuerwehr musste eine eingeklemmte Person befreien.

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Heiligenhaus.  Nach einem Überholmanöver ist ein 25-Jähriger von der A44 abgekommen und auf einem tiefer gelegenen Feld gelandet. Er ist schwer verletzt.

Wegen eines schweren Verkehrsunfalls war die A 44 in Heiligenhaus am Montagabend zeitweise gesperrt. Ein 25-jähriger Euskirchener, der in Richtung Aachen unterwegs war, war von der Fahrbahn abgekommen – und auf einem Feld gelandet, das rund 15 Meter tiefer liegt.

In Höhe Heiligenhaus-Hetterscheidt verlor der 25-Jährige beim Wiedereinscheren nach einem Überholmanöver die Kontrolle über seinen Renault und kam nach rechts von der Fahrbahn ab, so die Düsseldorfer Polizei.

Zunächst sei man davon ausgegangen, dass der Unfall direkt auf der Autobahn passiert ist, sagt Marco Bayer, Sprecher der Feuerwehr Heiligenhaus. Daher wurden gegen 21 Uhr die zuständigen Einsatzkräfte aus Velbert alarmiert. „Ihnen ist aufgefallen, dass das Auto über eine Böschung den 15 bis 20 Meter tiefen Hang runter gestürzt war. Weil es so nass war und steil bergab ging, konnten die Kollegen nur schwer zur Einsatzstelle kommen“, so Bayer.

Feuerwehr befreit verletzten Fahrer nach Unfall auf A 44 in Heiligenhaus

Daher rückte außerdem die Heiligenhauser Feuerwehr aus. Vor Ort befreiten die Rettungskräfte zunächst den Fahrer. Er war im Fahrzeug, das sich überschlagen hatte, eingeklemmt. Der Euskirchener wurde anschließend schwer verletzt ins Krankenhaus gefahren.

„Zuerst wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Aber weil vor Ort so wenig Platz war, haben wir schnell gemerkt, dass es effizienter ist, wenn er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wird“, so der Feuerwehr-Sprecher.

Unfall auf A 44: Polizei-Helikopter suchte nach weiteren Verletzten

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr suchten außerdem mit Taschenlampen und Wärmebildkameras das Gelände nach möglichen weiteren Verletzten ab. Gefunden wurde aber niemand. „Es kann passieren, dass eine Person, die mit im Auto saß, entweder aus dem Auto raus geschleudert wurde oder einen Schock erlitten hat und orientierungslos durch die Gegend irrt“, erklärt Bayer.

Daher war auch ein Polizei-Helikopter samt Wärmebildkameras im Einsatz. Die A 44 musste während des Einsatzes gesperrt werden. (sop)

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