Missbrauch

Spur im Missbrauchsskandal Münster führt nach Heiligenhaus

NRW-Innenminister Herbert Reul (rechts) nannte am Dienstag weitere Details im Missbrauchsskandal Münster. Auch ein Heiligenhauser wird verdächtigt.

NRW-Innenminister Herbert Reul (rechts) nannte am Dienstag weitere Details im Missbrauchsskandal Münster. Auch ein Heiligenhauser wird verdächtigt.

Foto: Marcel Kusch / dpa

Düsseldorf/Heiligenhaus.  In dem Missbrauchsskandal Münster wird auch ein Heiligenhauser verdächtigt. Polizei durchsuchte die Wohnung und das Auto des 29-Jährigen.

In dem Missbrauchsfall Münster führt eine Spur nach Heiligenhaus: Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 29-Jährigen, teilte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstag mit. Der Mann soll zwischen Dezember 2019 und Ende Mai 2020 Kontakt zu dem Hauptbeschuldigten in dem Missbrauchsskandal, einem vorbestraftem 27-Jährigen aus Münster, gehabt haben. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung und seines Autos fanden die Beamten ein aufblasbares Bett sowie Kinderspielzeug und einen Laptop. Weitere Details zu dem Heiligenhauser wurden nicht genannt, auch die Polizei machte keine weiteren Angaben.

Einsätze in vier Bundesländern

Am Dienstag waren insgesamt 180 Beamte zu Durchsuchungen in vier Bundesländern ausgerückt. Die konzertierte Aktion habe in NRW, Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein stattgefunden, so Reul weiter. „Drei weitere Tatverdächtige aus drei Städten wurden festgenommen. Insgesamt gibt es jetzt 21 Tatverdächtige, davon befinden sich zehn in Haft.“ Bei den jetzt Festgenommenen handelt es sich um einen 26-Jährigen Mann aus Aachen und zwei 29 und 49 Jahre alte Männer aus Hannover.

Weiterer Bericht auf www.waz.de

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