Valentinstag

Saskia & Marvin: Nicht gesucht, aber trotzdem gefunden

Vor dem Valentinstag zeigen sich Saskia Knubben und Marvin Tresbach mit Sohn Jonas-Leonhardt als verliebtes Paar.

Vor dem Valentinstag zeigen sich Saskia Knubben und Marvin Tresbach mit Sohn Jonas-Leonhardt als verliebtes Paar.

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Heiligenhaus.  Seit 14 Monaten sind Saskia und Marvin ein Paar. Sie haben sich nicht gesucht, aber gefunden. Ein Leben ohne den anderen – einfach unvorstellbar.

Saskia Knubben und Marvin Tresbach sind seit Dezember 2018 ein Paar. Beide wussten sofort: Wir gehören zusammen. Gekrönt wurde ihre Liebe im Oktober mit der Geburt von Söhnchen Jonas. Jeden Tag sind sie dankbar für das große Glück, das ihnen widerfährt. Und Marvin muss gar nicht lange nachdenken, wenn er gefragt wird, was er an seiner Saskia ganz besonders liebt.

„Die Tatsache, dass sie mir so liebevoll die Butterbrotdosen für die Arbeit füllt“, platzt es aus dem 23-jährigen spontan heraus, seine Liebste lacht schallend los. „Das habe ich gar nicht gewusst, dass dich das so glücklich macht, Mucki“, wirft Saskia ein und zwinkert ihrem Marvin liebevoll zu, „fällt dir gar nichts anderes ein?“ Aber Marvin bleibt dabei: Das Frühstück, das seine Verlobte ihm morgens für die Arbeit zubereitet, hat einen ganz besonderen Stellenwert. „Es sagt so viel aus. Erstens steht sie ganz früh mit mir auf, zweitens macht sie sich viele Gedanken, was mit schmeckt und überrascht mich immer mit Neuen, mal Mettwürstchen, mal Schokoriegel. Das zeigt doch, wieviel ich ihr bedeute – und das ist ein wunderbares Gefühl“.

Eine umgeknickter High Heel sorgte für ersten Kontakt

Saskia und Marvin sind sich das erste Mal 2018 über den Weg gelaufen, „im Oktober“, erinnert sich Marvin, Saskia lacht erneut laut los, „Quatsch, das war Dezember“, korrigiert sie, Marvin nickt grinsend, so wichtig ist das eh alles nicht. Wichtiger ist, dass es sofort heftig gefunkt hat, an diesem Abend in der Essener Disco „Delta“ vor den Toiletten. „Ich lief da vorbei und knickte total ungeschickt mit meinem High Heel um – nd da stand Marvin, lachte laut los und murmelte irgendwas“, erinnert sich die 23-jährige. „Letztlich haben wir die Telefonnummern ausgetauscht.“

Schon am nächsten Morgen kam die erste Whatsapp des Esseners, aber wie Frauen so sind: Einige Stunden ließ Saskia ihn zappeln, dann endlich kam ihre von ihm so sehnlichst erwartete Antwort. Nur wenige Tage später gab es ein Wiedersehen, wieder in Essen, diesmal im „Antons“. Und da war es dann endgültig um beide geschehen. „Ich habe dann direkt bei ihm übernachtet, aber nur, weil der Zug nach Heiligenhaus nicht kam“, erinnert sich die junge Rechtsanwaltsfachgehilfin. „Und schließlich hatte er mir auch versprochen, auf dem Sofa zu schlafen.“ Dazu aber kam es gar nicht mehr. „Wir haben die ganze Nacht und den ganzen Morgen bis zum späten Mittag nur gequatscht“. Dann folgte die Fragen der Fragen: „Sind wir jetzt zusammen?“, wollte Marvin an diesem Morgen wissen – und Saskia fand das ziemlich süß. „Wir waren uns so nah gekommen durch das viele Reden, wir waren uns plötzlich so unglaublich vertraut, alles wirkte so stimmig, einfach unglaublich. Dass mein Zug nicht kam, das war Fügung.“

Baby Jonas krönt die junge Liebe

Und dann hatte die Heiligenhauserin auch noch einen so schweren Wasserschaden in ihrer Wohnung, dass Marvin ihr direkt anbot, zu ihm nach Essen zu ziehen. „Auch das war wirklich Schicksal“, glaubt der Einzelhandelskaufmann und schaut verliebt auf seine Traumfrau, „es passt einfach unglaublich gut.“ Schnell war für beide klar: Wir bleiben für immer zusammen und später wollen wir auch irgendwann mal Kinder. Saskia lacht wieder. „Naja, später war dann März, da stellten wir fest, dass ich schwanger bin. Wir waren baff, aber vor allem haben wir uns gefreut. Und es war auch klar, dass wir beide das gemeinsam schaffen wollen.“ So erblickte Baby Jonas am 5. Oktober vergangenen Jahres das Licht der Welt, die Geburt habe beide noch mehr zusammen geschweißt, schildert es Saskia. Und Marvin nickt zustimmend. „Das eine war die Geburt unseres Sohnes, aber das andere war diese unglaublich innige Erfahrung, dass da jemand ist, der dir in diesen schweren Stunden Halt gibt, nicht von der Seite weicht. Das hat meine Liebe unglaublich gefestigt.“

Heute lebt die kleine Familie wieder in Heiligenhaus, im Hause von Saskias Eltern, stemmt ihren Alltag. „Die rosarote Brille haben wir natürlich nicht mehr auf und die Beziehung hat sich durch Jonas auch verändert, aber es ist alles nicht schlechter, sondern anders geworden, wir kuscheln jetzt halt zu dritt und das ist mindestens genauso schön“, sind sich beide einig. Und noch etwa ist ihnen ganz wichtig: „Wir müssen uns auch Freiräume lassen.“ Das soll auch so bleiben nach der anstehenden Hochzeit und auch, wenn sich irgendwann ein Geschwisterchen von Jonas ankündigen sollte. „Saskia hat mir eine Dauerkarte für meinen Lieblingsverein RWE geschenkt“, freut sich Marvin und drückt seine Verlobte feste an sich, „Und sie kann jederzeit zum Sport oder zu ihrem Pferd, das sollte doch wohl selbstverständlich sein.“

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