Kriminalität

Razzia in Heiligenhaus deckt gleich mehrere Straftaten auf

Bei der Razzia (hier ein Symbolbild)

Bei der Razzia (hier ein Symbolbild)

Foto: Christoph Reichwein

Heiligenhaus.   Bei einem Großeinsatz in der Unterstadt wurden am Wochenende unter anderem manipulierte Glücksspielgeräte sichergestellt.

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Mit einem Großeinsatz von Freitagabend bis Samstagmorgen (8./9. Juni) hat das Ordnungsamt zusammen mit Mitarbeitern der Kämmerei, der Bauaufsicht, einem Fachberater für Glückspielrecht und der Polizei sowie Feuerwehr gleich mehrere Straftaten und Rechtsverstöße aufgedeckt. Ziel der Razzia, an der 25 Einsatzkräfte von 17 bis 1.30 Uhr beteiligt waren, waren u.a. mehrere Cafés, Gastronomiebetriebe und Shishabars.

Dabei wurden nach Angaben von Ordnungsamtschefin Kerstin Ringel insgesamt 14 Geldspielgeräte eingezogen, da diese nicht über die notwendigen TÜV-Plaketten und in einigen Fällen nicht über die gesetzlich vorgeschriebenen Software-Updates verfügten. Bei der Kontrolle wurden vier weitere, illegale Geräte gefunden, die in „einzigartiger Form manuell manipuliert“ waren. „So wurden die Gewinnchancen reduziert und weniger Gewinne ausgezahlt“, berichtete Ringel.

Illegale Wohnung wurde versiegelt

Die Razzia brachte noch weitere Ergebnisse: In einem Fall hatte der Betreiber neben anderen festgestellten Mängeln noch erhebliche Steuerrückstände bei der Stadt. Die Bauaufsichtsbehörde konnte zudem in acht Fällen Mängel bei Kennzeichnung und Ausführung von Rettungswegen feststellen. Und: Zufällig wurde in einem Keller eine illegale Wohnung entdeckt, die sofort versiegelt wurde. Des Weiteren wurden eine ungenehmigte Außengastronomie, in zwei Lokalen illegale Nutzungsänderungen und abgelaufene Feuerlöscher festgestellt.

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