Kriminalität

Polizei gelingt erneuter Schlag gegen Automatensprengerbande

Die Einbrecher wollten im April den Geldautomaten sprengen, um an Bargeld zu gelangen. Aber die Polizei verhinderte dies mit Spezialeinheiten. Nun wurden in den Niederlanden weitere Bandenmitglieder festgenommen.

Die Einbrecher wollten im April den Geldautomaten sprengen, um an Bargeld zu gelangen. Aber die Polizei verhinderte dies mit Spezialeinheiten. Nun wurden in den Niederlanden weitere Bandenmitglieder festgenommen.

Foto: Landeskriminalamt

Heiligenhaus/Düsseldorf.  Niederländer waren im April in die Heiligenhauser Commerzbank eingebrochen, um Geldautomaten zu sprengen. Jetzt gab es weitere Festnahmen.

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Der Polizei ist ein weiterer Schlag gegen die Bande von Geldautomatensprengern gelungen, die am 12. April in die Heiligenhauser Commerzbank an der Hauptstraße eingebrochen ist. Bei einem spektakulären Einsatz hatten Spezialeinheiten der Polizei verhindert, dass niederländische Einbrecher den Automaten sprengten. Sie wurden damals auf frischer Tat erwischt, weil ihnen deutsche und niederländische Justizbehörden gemeinsam bereits auf die Spur gekommen waren.

Nun haben Polizisten der Ermittlungskommission „Heat“, die zum Landeskriminalamt NRW gehört, in enger Zusammenarbeit mit den niederländischen Polizei- und Justizbehörden weitere Bandenmitglieder identifizieren können. Diese Kriminellen sind zwischen 20 und 23 Jahre alt. Wie das LKA und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf nun mitteilten, haben außerdem am Dienstag, 15. Oktober, deutsche Beamte der Ermittlungskommission zusammen mit niederländischen Spezialeinheiten drei weitere Mittäter in den Niederlanden festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor gegen die Kriminellen europäische Haftbefehle erwirkt. Die festgenommenen Bandenmitglieder sollen nach Deutschland überstellt werden, wo sie dann vor Gericht stehen werden.

15 Taten allein in Nordrhein-Westfalen

hier gibt es mehr artikel und bilder aus heiligenhaus Dieser Bande von Automatensprengern werden 15 Taten allein in Nordrhein-Westfalen zugerechnet. Derzeit dauern die Ermittlungen jedoch noch an. „Diese Festnahmen sind erneut ein Ergebnis der fortgesetzten vertrauensvollen und erfolgreichen Zusammenarbeit der deutsch-niederländischen Polizei und Justiz“, sagte LKA-Chef Frank Hoever am Mittwoch in Düsseldorf.

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