Laufereignis

Optimale Bedingungen bei Panoramaweg-Lauf in Heiligenhaus

Nach dem Start des Hauptlaufes des Heiligenhauser Panoramaweglaufs auf dem Sportplatz biegen die Läufer auf die Trasse der ehemaligen Bahnstrecke ein.

Nach dem Start des Hauptlaufes des Heiligenhauser Panoramaweglaufs auf dem Sportplatz biegen die Läufer auf die Trasse der ehemaligen Bahnstrecke ein.

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Heiligenhaus.  Fast 800 Läufer haben sich für das Rennen angemeldet. Großer Andrang herrscht selbst beim Nachwuchs, den Bambini. Viele Helfer sind im Einsatz.

Begeisterte Sportler, zufriedene Organisatoren, dazu das perfekte Wetter für einen gelungenen Sportnachmittag - beim 7. Panoramaweglauf am Samstag ist im wahrsten Sinne des Wortes alles gut gelaufen. „Wir hatten optimale Bedingungen, um unser Ziel, Menschen zum gemeinsamen Laufen zu bringen, zu erreichen“, zieht Mitorganisator Tobias Kaiser zufrieden sein Resümee. „Das war eine richtige Läuferparty, das Motto „Von Sportlern für Sportler“ hat sich wieder bewährt.“

Fast 800 Läufer hatten sich für die Rennen angemeldet, die sich über den ganzen Nachmittag hinzogen - die Stimmung auf und neben der Strecke war durchgehend gut.

Ein kleines Aufwärmprogramm für die Bambini

Dass man sich vor dem Laufen aufwärmen muss, weiß übrigens auch schon der Nachwuchs. Und damit die kleinen Läufer sich keinen Muskel zerren, übernahm Übungsleiterin Dörte Kaiser für die Bambinis das Aufwärmprogramm. „Könnt Ihr denn alle einen Hampelmann?“ fragt sie den Nachwuchs und der zeigt hüpfend und armschwenkend, dass Übungen wie diese überhaupt kein Problem sind. Einen guten Tipp gibt es dann direkt vor dem Start noch obendrauf: „Die Hände bitte jetzt wieder aus den Taschen nehmen...“

Alle zusammen laufen dann an, bevor die Bahn freigegeben wird für die flotten Kinder – und Maskottchen Panorunnix, das sich ebenfalls ins Getümmel stürzte. Jeweils knapp 100 Mädchen und Jungen waren für die Bambini-Läufe gemeldet, so dass beide Gruppen auf je zwei Starts aufgeteilt wurden.„Von diesem Ansturm sind wir fast ein bisschen überrannt worden“, schmunzelt Tobias Kaiser und ergänzt: „Bei den Nachwuchsläufern wäre der Kampf um Bestzeiten fehl am Platze, da gilt das Motto „Dabeisein ist alles“.

Alle schienen viel Spaß zu haben

Spaß schienen auf jeden Fall alle zu haben. Und es war nicht so, als ob bei dieser Veranstaltung nur gelaufen wurde. Die Jüngsten hüpften im Anschluss an ihren eigenen 400-Meter-Lauf weiter hochmotiviert auf den großen Matten herum, spielten mit Gleichgesinnten eine Runde Fußball oder liefen anfeuernd neben ihren Eltern her, wenn die zum Ziel strebten. Und vor dem Sportfeld zeigten gut gefüllte Fahrradständer, dass etliche Sportler schon den Hinweg zu einer kurzen Trainingseinheit auf dem Rad genutzt hatten.

Zu den Klängen von „Final Countdown“

Bei den 5- und 10-Kilometer-Läufen ging es dann schon ehrgeiziger zu. Zu den Klängen von „Final Countdown“ stellten sich die 5-Kilometer-Läufer auf, brachten noch einige Angehörige ins Rennen, die den Start nicht verpassen wollten und wurden sowohl beim Start als auch beim Zieleinlauf unabhängig von der Platzierung für ihre Leistung beklatscht.

Fleißige Helfer reichten Wasserbecher

Die Versorgung mit Getränken auf der Strecke war gesichert, fleißige Helfer der SSVg reichten beim Wendepunkt Wasserbecher und machten sich damit ebenso unentbehrlich wie die Kuchenverkäuferinnen, Aufbauhelfer und alle anderen Freiwilligen.„Sehr familiär“, so der einhellige Tenor der Besucher, sei der Panoramaweglauf, spannende läuferische Wettkämpfe gab es außerdem noch dazu.

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