Veranstaltung

Oldtimer zieren bald wieder die Heiligenhauser Innenstadt

Die Organisatoren und Volker Kiekert und Annelie Heinisch freuen sich schon sehr auf das nächste Heiligenhauser Oldtimer-Treffen am Sonntag, 8. September.

Die Organisatoren und Volker Kiekert und Annelie Heinisch freuen sich schon sehr auf das nächste Heiligenhauser Oldtimer-Treffen am Sonntag, 8. September.

Foto: Alexandra Roth

Heiligenhaus.  Das Stadtmarketing lädt zum Oldtimer-Treffen in die Heiligenhauser Innenstadt ein. Autofreunde dürfen am 8. September wieder staunen.

Der zweite Sonntag im September ist nicht nur der bundesweite Tag des offenen Denkmals, sondern ebenfalls der Tag des sechsten Oldtimer-Treffens in der Heiligenhauser Innenstadt. Und zwischen diesen beiden Terminen besteht auch durchaus ein Zusammenhang: „Das lässt sich gut merken“, so Organisator Volker Kiekert, der auch in diesem Jahr die ankommenden Wagen und ihre Fahrer wieder fachkundig und humorvoll begrüßen wird, „denn ein Oldtimer ist ja ein fahrendes Denkmal.“

Wie viele der Fahrzeuge, die – so die Vorgabe – „ein H-Kennzeichen haben oder mindestens 30 Jahre alt sein sollen“ letztendlich ab circa 10 Uhr vormittags auf der gesperrten Hauptstraße ihren Platz finden werden, können Volker Kiekert und Annelie Heinisch, Vorsitzende des veranstaltenden Stadtmarketing-Arbeitskreises Handel, nicht genau sagen. „Das ist ein gewisses Überraschungsmoment. In den letzten beiden Jahren“, erinnert sich Heinisch, „waren es im Durchlauf circa 350 Oldtimer.“ Die Veranstaltung sei mittlerweile „sympathisch etabliert“. „Heiligenhaus strahlt eine gewisse Gemütlichkeit aus“, ergänzt Volker Kiekert und gerade diese locke viele Besitzer von alten Schätzchen her.

Vor dem Rathaus parken die ganz besonderen Höhepunkte

Das Einzige, was die Veranstaltung kaputtmachen könne, da sind sich die beiden einig, sei schlechtes Wetter. „Das kann die Anzahl der Wagen auf die Hälfte reduzieren“, weiß Kiekert. „Denn einige Besitzer fahren nicht gerne bei Regen, weil das den Oldtimern nicht guttut.“ Für die ganz besonderen Höhepunkte sind ein paar Stellplätze vor dem Rathaus reserviert: Unter anderem können sich die Besucher auf einen 1947 in England zugelassenen Allard freuen, der nur in einer Stückzahl von 151 gebaut wurde. „Auf dem Nürburgring hat der Wagen letztens eine Rundenzeit von 13,3 Minuten geschafft“, zeigt sich Volker Kiekert beeindruckt. Das „Tor“ zum Rathausplatz bildet in diesem Jahr zudem wieder die Feuerwehr mit Museumsfahrzeugen.

Viele Oldtimer-Freunde kommen aus dem Umland, einige Mercedes-Fahrer reisen aber auch aus Aachen, Bonn oder Köln an. Und die Besucher strömen längst nicht nur aus Heiligenhaus in die Stadtmitte, auch aus dem Frankfurter Raum kommen Jahr für Jahr Autofans zur hiesigen Oldtimerschau.

Einzelhändler öffnen ab mittags die Geschäfte

Leckeres Essen und Getränken werden selbstverständlich ebenfalls wieder angeboten. Um die Verpflegung auf dem Rathausplatz kümmern sich diesmal der „Du & Ich“-Foodtruck – bekannt durch den Feierabendmarkt –, Dalbeck und das Schwarzwaldhaus. Die musikalische Unterhaltung übernimmt der Wuppertaler Saxofonist Juan Gutierrez, der mit seinem Instrument durch die Reihen geht und somit auf der gesamten Automeile zu sehen und vor allem zu hören sein wird. Ab 13 Uhr öffnen dann die Einzelhändler in der Innenstadt ihre Läden zum verkaufsoffenen Sonntag. Erstmalig endet dieser jedoch bereits um 17 Uhr. „Erfahrungsgemäß ist nach der Abfahrt der Autos gegen 16 bis 17 Uhr nicht mehr viel los in der Innenstadt“, begründet Annelie Heinisch diese Entscheidung. Auch die Gastronomen beteiligen sich an der Veranstaltung und öffnen ihre Häuser.

Gesperrt dagegen wird die Hauptstraße für das Oldtimer-Treffen am Sonntagmorgen ab 8 Uhr von der Wülfrather Straße, Ecke Bahnhofstraße bis zum Kirchplatz. Die Kettwiger Straße und die Mittelstraße bleiben aber befahrbar. Das Technische Hilfswerk stellt Absperrungen auf, die Oldtimer werden über ausgeschilderte Anfahrtswege (Südring, Wülfrather Straße, Bahnhofstraße, Linderfeldstraße oder Westfalenstraße, Bahnhofstraße, Linderfeldstraße) zum Rathaus geleitet. Wieder für den Durchgangsverkehr geöffnet wird die Hauptstraße nach Ende der Veranstaltung gegen 18 Uhr.

Pfarrgemeinde St. Suitbertus segnet neuen Kirchvorplatz ein

Die Besucher des Oldtimer-Treffens haben außerdem die Möglichkeit, einen Blick auf den neugestalteten Vorplatz der Pfarrkirche St. Suitbertus an der Hauptstraße 132 zu werfen. Nach Ende des Festgottesdienstes wird Pfarrer Miklós Nuszer gegen 12.20 Uhr den Platz einsegnen. Daran schließt sich wiederum ein Empfang an, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.

Ob Oldtimertreffen, geöffnete Geschäfte oder die Einsegnung des Kirchvorplatzes. Es gibt viele Gründe, am 7. September in die Innenstadt zu kommen.

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