Karneval

Müller-Witt (SPD): Mehr Unterstützung für Karnevalsvereine

Die Karnevalssitzung der Helejns-Jecken in der IKG-Aula (wie hier im Februar dieses Jahres) bringt allen viel Spaß und dem Verein zusätzlich noch gute Einnahmen. In der kommenden Session könnte es auch für den Heiligenhauser Karnevalsverein coronabedingt finanziell eng werden.

Die Karnevalssitzung der Helejns-Jecken in der IKG-Aula (wie hier im Februar dieses Jahres) bringt allen viel Spaß und dem Verein zusätzlich noch gute Einnahmen. In der kommenden Session könnte es auch für den Heiligenhauser Karnevalsverein coronabedingt finanziell eng werden.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Heiligenhaus.  Die SPD-Landtagsabgeordnete für Heiligenhaus, Elisabeth Müller-Witt, fordert eine längere Unterstützung für Vereine wie die Heljens-Jecken.

Die SPD-Landtagsabgeordnete für Heiligenhaus und Ratingen, Elisabeth Müller-Witt, fordert eine Verlängerung der finanziellen Unterstützung für Karnevalsvereine. „Viele Karnevalsvereine haben große Sorgen und Nöte, da ihnen wegen Corona die Absage zahlreicher Veranstaltungen droht.

Verlängerung der Hilfen bis März

Die Problematik war zuletzt ebenfalls Thema im Düsseldorfer Landtag, da das bisherige Hilfsprogramm des Landes bis zum 31. Oktober 2020 befristet ist.“ Dem Vorschlag der SPD, die Unterstützung bis März 2021 zu verlängern, hätten sich CDU und FDP jedoch nicht angeschlossen. „Die Verweigerung der Regierungsfraktionen im Landtag ist bitter für all unsere ehrenamtlich Aktiven, die sich mit viel Einsatz für den Karneval engagieren. Sie verdienen Unterstützung, um die kommende Session zu überstehen“, ergänzt Müller-Witt.

Aufstockung um 10 Millionen Euro

Neben einer Verlängerung des Programms hatte die SPD auch die Aufstockung der Mittel um 10 Millionen Euro gefordert, um die finanzielle Unterstützung der Vereine sicherzustellen. Auch dies sei abgelehnt worden. Die SPD werde nun mehr Druck auf die Parteien ausüben, so die Landtagsabgeordnete.

Die Landesregierung hatte im Juni das Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ verabschiedet. Mit den zur Verfügung gestellten 50 Millionen Euro aus dem NRW-Rettungsschirm sollten Traditionsvereine, Karnevalisten und andere Brauchtumsbegeisterte in der Coronakrise unterstützt werden, maximal mit jeweils 15000 Euro.

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