Bewegung

Mini-Sportabzeichen bringt Heiligenhauser Kinder in Bewegung

Die Kita-Kinder zeigten beim Mini-Sportabzeichen vollen Einsatz.

Die Kita-Kinder zeigten beim Mini-Sportabzeichen vollen Einsatz.

Foto: Alexandra Roth

Heiligenhaus.  Rund 160 Heiligenhauser Kita-Kinder haben am Sportfeld alles gegeben. Beim Mini-Sportabzeichen musste sie hüpfen, Slalom laufen und vieles mehr.

Die 16 Kinder der Kita „Die Arche“ sind bestens ausgerüstet: In bunten Sportklamotten und mit Kappen als Sonnenschutz sind sie schon sportlich bis zum Sportplatz an der Talburgstraße gelaufen, um dort mit 164 anderen Heiligenhauser Kindergartenkindern das Mini-Sportabzeichen zu machen.

„Das dürfen nur Kindergartenkinder machen, Eure Eltern oder Erzieherinnen dürfen das nicht“, erzählt Ingrid Rössler vom Kreisgesundheitsamt, die gemeinsam mit Simon Tsotsalas vom Kreissportbund Mettmann die Organisation des Tages innehat. Und die Kleinen sind dementsprechend stolz und laufen hochmotiviert mit ihren Gruppen zu den ersten Stationen. „Ganz t(d)oll bewegen“ heißt die, an der sich Lena, Tyler, Marla und Elias mit vier anderen Kindern und Erzieherin Anke Priscille anstellen. Worum es hier geht, ist schnell klar: Über Mini-Hürden springen, im Slalom Hütchen umrunden, in Reifen hüpfen und dabei zwei Bälle von einem Korb in einen anderen transportieren. „Lena, möchtest du anfangen?“, fragt Anke Priscille, und Lena möchte. Problemlos erledigt sie die Aufgabe, auch die anderen Kinder haben sichtlich Spaß. „Das ist so einfach!“, wundert sich Mario und schon geht es weiter zur nächsten Station.

Für jede Station ein Stempel in der Urkunde

„Ganz weit werfen“ heißt es hier – kein Problem für die Arche-Kinder, die gleichzeitig ausholen und die roten Bälle gefühlt über den halben Sportplatz werfen. „Babyeinfach“, befindet Mario jetzt. Der zweite Stempel wird für jedes Kind auf der Urkunde platziert, dann geht es weiter zu „Ganz weit springen“, wo Josephine und die anderen mit großen Sätzen in die Sandgrube hopsen. „In diesem Jahr ist die Teilnehmerzahl noch höher als im letzten“, freut sich Ingrid Rössler. Simon Tsotsalas ist auch den 15 Sporthelfern des Kant-Gymnasiums für ihre Mithilfe dankbar – sie motivieren, erklären und unterstützen, wo es notwendig ist. Die Kinder aus der Arche machen jetzt aber erst einmal eine Pause, bevor sie „ganz schnell rennen“ wollen – denn schließlich wartet am Ende des Tages außer der Urkunde auch noch der Nachhauseweg.

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