Baustellen

Mehrere Straßen in Heiligenhaus werden dieses Jahr saniert

Viele Maßnahmen stehen an, unter anderem wird auch die Kettwiger Straße saniert.

Viele Maßnahmen stehen an, unter anderem wird auch die Kettwiger Straße saniert.

Foto: Alexandra Roth

An vielen Stellen im Stadtgebiet stehen nun Bauarbeiten an. Dabei werden sich laut Stadt Verkehrsbehinderungen nicht immer vermeiden lassen.

In der Stadt werden nicht nur fleißig Gebäude errichtet, auch das Tiefbauamt hat in diesem Jahr einiges vor. Mehrere Straßen sollen in den nächsten Monaten saniert werden, kündigt Tiefbauamtsleiter Michael Krahl an. „Wir müssen Vollgas geben, um die Infrastruktur zu erhalten.“ Geplant sind für das Jahr 2018 gleich sechs größere Maßnahmen.

Sehr bald starten soll die Maßnahme des Sondervermögens Abwasser (SVA) am Nordring im Bereich der Realschule, wo auf 50 Metern Länge der Kanal erneuert werden muss und künftig unter der Fahrbahn verlaufen wird. „Das ist natürlich verkehrlich eine ungünstige Stelle, auch wegen der Busse“, sagt Krahl. Deshalb werde man dort mit wechselseitigen Sperrungen und einer Baustellenampel arbeiten. Die geplante Dauer beträgt zwei bis drei Monate.

Jahnstraße wird vollausgebaut

Bereits seit dem vergangenen Jahr wird die Stettiner Straße im Nonnenbruch saniert. „Die Kanalbauarbeiten von Stadtwerken und SVA werden dort bald nahtlos in den Straßenbau übergehen“, so Krahl. Die Sperrungen würden dann noch wandern und sich auch noch ausdehnen. Trotz witterungsbedingter Verzögerungen hofft Krahl, dass die Maßnahme in diesem Jahr noch beendet wird.

Nach Entflechtungsstraße und Hauptstraße steht im Innenstadtbereich noch eine letzte Maßnahme an, die auf den Workshops zum Umbau der Hauptstraße beruht: Ein Vollausbau der Jahnstraße zwischen Hauptstraße und Südring. Gas- und Wasserleitungen werden erneuert, ebenso die Fahrbahn und die Gehwege. „An der Ecke zur Hauptstraße soll der Gehweg so verbreitert werden, dass die Gastronomie dort Tische hinstellen kann“, berichtet der Tiefbauamtsleiter. Die KAG-Maßnahme (Grundstückseigentümer müssen sich finanzielle beteiligen) soll im dritten und vierten Quartal durchgeführt werden. Hierfür muss die Jahnstraße voll gesperrt werden.

Baumwurzeln haben den Bürgersteig erobert

Ebenfalls eine KAG-Maßnahme ist an der Kettwiger Straße zwischen Am Vogelsang und An der Butterwelle vorgesehen. „Dort ist auf einer Länge von 500 Metern ein Vollausbau geplant“, erklärt Michael Krahl.

Unter anderem durch Baumwurzeln sind Fahrbahn und Gehwege an der Kettwiger Straße verbraucht. Deshalb seien eine neue Bepflanzung (und eine neue Beleuchtung) geplant. Die Maßnahme soll im dritten Quartal beginnen und im Frühling 2019 enden. „Wir müssen gucken, wo wir beginnen und wo wir die Baustelle dann den Winter über liegen lassen können, ohne die Anwohner zu sehr zu behindern.“ Die Straße soll in Abschnitten voll gesperrt werden.

Talburgstraße wird vollausgebaut

Dritte KAG-Maßnahme soll der Vollausbau der Talburgstraße zwischen Rheinland- und Grubenstraße sein. Hierfür wurden zuletzt bereits Bäume gefällt. Teilweise wird neben neuer Fahrbahn und Gehwegen auch der Kanal erneuert. „Der Straßenbau steht für das dritte und vierte Quartal an“, so Krahl. Zwischendurch werde es Vollsperrungen geben müssen, die Buslinie O17 müsse dann umgeleitet werden. Krahl: „Wir müssen schauen, ob wir die Maßnahme vor dem nächsten Winter fertigkriegen.“

Eine wichtige Maßnahme, von der allerdings kein Durchgangsverkehr betroffen ist, steht an der Friedhofsallee an. Dort wird – voraussichtlich ab dem zweiten Quartal – vorbereitend für das neue Gewerbegebiet eine Baustraße parallel zur Friedhofsallee durch die SBEG gebaut. „Die Friedhofsallee selbst wird dann im nächsten Jahr voll ausgebaut“, kündigt Krahl an. Die Baustraße werde dazu im Endzustand die Gegenfahrbahn (mit begrüntem Mittelstreifen) bilden.

Über die KAG-Maßnahmen Talburgstraße, Jahnstraße und Kettwiger Straße wird am 20. März (18 Uhr, großer Ratssaal) der Verkehrsausschuss beraten.

>>> NEUE BESCHICHTUNG FÜR BRÜCKE

  • Im dritten Quartal soll die Fußgängerbrücke zwischen den Ilpen eine neue, rutschfeste Beschichtung erhalten. Die Schicht diene auch als Abdichtung, damit kein Wasser in die Konstruktion eindringen kann. Für zwei bis drei Wochen müsse die Brücke gesperrt werden.
  • Eine weitere Maßnahme steht an der Bergischen Straße zwischen Spitzwegstraße und Hülsbecker Straße an. Da zum Teil immer noch zu schnell gefahren wird, soll im zweiten Quartal dort mit Blumenkübeln und Markierungen die Fahrbahn verschwenkt und so der Verkehr beruhigt werden. Die Maßnahme wird ebenfalls vorher im Verkehrsausschuss vorgestellt.

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