Lions Club

Lions-Adventskalender ist in Heiligenhaus fast ausverkauft

Sekretär Martin Bürgener und Präsident Jörg Liebig vom Lions-Club Velbert/Heiligenhaus präsentieren ihre Adventskalender 2019

Sekretär Martin Bürgener und Präsident Jörg Liebig vom Lions-Club Velbert/Heiligenhaus präsentieren ihre Adventskalender 2019

Foto: Lions-Club Velbert/Heiligenhaus

Heiligenhaus.  Nur noch wenige der insgesamt 7500 Adventskalender sind noch nicht verkauft. Ein Restkontingent gibt es aber in einigen Geschäften.

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Für viele Heiligenhauser gehört der Lions-Adventskalender in die Vorweihnachtszeit wie Spekulatius und Tannenbäume: Sie sind die Ersten, die sich beim Verkaufsstart einen der fünf Euro teuren Kalender sichern oder ihn manchmal sogar vorbestellen. Und das wundert nicht, denn hinter dessen 24 Türchen verbergen sich hochwertige Sachpreise, in diesem Jahr im Gesamtwert von über 45.000 Euro.

Erlös kommt diesmal dem Friedensdorf Oberhausen zugute

Wie jedes Jahr, wird auch diesmal der gesamte Erlös gespendet. „Das Geld geht an das Friedensdorf Oberhausen“, erklärt Jörg Liebig, Präsident des Lions-Clubs Velbert/Heiligenhaus, dort werden kriegsversehrte Kinder behandelt“. Das Friedensdorf lässt durch Krieg verwundete Kinder einfliegen und von Ärzten behandeln. Die jungen Patienten leiden unter schweren Verletzungen, mit denen sie in Krisengebieten kaum Überlebenschancen hätten. Wieder genesen, kehren sie dann zu ihren Familien zurück.

Lions Club verspürt eine sinkende Spendenbereitschaft

Obwohl der Verkauf auch in diesem Jahr gut läuft, ist Jörg Liebig nicht ganz zufrieden. Die Spendenbereitschaft gehe zurück, unter anderem beim Einwerben der Preise, die von Unternehmen gestiftet werden. „Wir geben alles und bekommen dann einen Korb, das tut dann schon weh“, beschreibt der Sekretär des Lions Clubs, Martin Bürgener, seine Gefühle. Und auch die Abnahme von gewöhnlicherweise rund 50 Prozent der 7500 Kalender durch Firmenkunden sei gesunken, dies liege an der allgemein schlechteren Wirtschaftslage.

Aber es gibt auch positive Beispiele. „In einem Unternehmen kümmert sich ein spezieller Mitarbeiter um den Gemeinschaftskalender, öffnet jeden Morgen das Törchen und benachrichtigt seine Kollegen, wenn einer von ihnen gewonnen hat“, freut sich Bürgener und ergänzt: „Sie leben den Kalender“. Und genau das tun die Lions auch; beim Einwerben der Gewinne, beim Verkauf und nun auch technisch: Denn über die Lions-Seite ist es möglich, sich im Falle eines Gewinns benachrichtigen zu lassen. Bisher erfolgte das händisch. Aufgrund der Vielzahl der Gewinne haben die Lions die Benachrichtigung in diesem Jahr automatisiert. Über die Seite www.lc-vh.de ist der Eintrag möglich.

Restkalender gibt es in Geschäften auf der Hauptstraße

In Heiligenhaus kann der Kalender unter anderem bei der Stadtverwaltung, in der Buchhandlung Kotthaus & Beer, bei Witte Schreibwaren, in Werner’s Barbershop und in der Löwe-Apotheke gekauft werden (alle auf der Hauptsraße). „Nur ein gelebter Kalender“, fassen die Lions zusammen, „ist ein erfolgreicher Kalender“. Und ein Erfolg für das Friedensdorf Oberhausen.

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