Kirche

Kreissynode der evangelischen Kirche tagt in Heiligenhaus

Die Tagung der Kreissynode des Kirchenkreises Niederberg findet im Haus der Kirche an der Hauptstraße statt.

Die Tagung der Kreissynode des Kirchenkreises Niederberg findet im Haus der Kirche an der Hauptstraße statt.

Foto: Carsten Klein

Heiligenhaus.  Zu seiner Kreissynode trifft sich der Kirchenkreis Niederberg diesmal in Heiligenhaus. Auf dem Programm stehen einige wichtige Themen.

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Zweimal im Jahr treffen sich Vertreter aus den zehn Gemeinden des evangelischen Kirchenkreises Niederberg. Unter der Leitung von Superintendent Jürgen Buchholz werden gemeinsame Angelegenheiten besprochen und wichtige Entscheidungen getroffen. In diesem Herbst tagt die Kreissynode am 8. und 9. November nun in Heiligenhaus. Vorrangiges Thema wird diesmal die bevorstehende Fusion der Verwaltungen der Kirchenkreise Düsseldorf-Mettmann und Niederberg sein. Und die Frage: Was wird sich für die Mitarbeiter ändern?

Das Thema Kindesmissbrauch steht auf der Tagesordnung

Soviel ist bislang klar: Es wird keinen Stellenabbau geben, alle Mitarbeiter sollen weiterbeschäftigt werden. Durch den Zusammenschluss zu einer gemeinsamen Verwaltung versprechen sich die Kirchenkreise effektiveres Arbeiten, die Fusion soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Beide Standorte – Mettmann und Velbert – bleiben erhalten.

Neben den regelmäßigen Inhalten wie die Aufstellung des Haushaltes, Personalplanungen und die zu erwartende Entwicklung der Kirchensteuer soll es diesmal, ebenfalls schwerpunktmäßig, um ein äußerst sensibles Thema gehen: Seit Jahren beschäftigt sich ein Gremium des Kirchenkreises mit dem Bereich Missbrauch, hat bereits Schutzkonzepte entwickelt und Maßnahmen zur Vorsorge ergriffen. Was kann aus Sicht der Kirche getan werden, um Kinder und Jugendliche noch besser zu schützen?

Auf Plastik und Müll soll bei der Synode weitgehend verzichtet werden

Die zweitägige Synode beginnt am 8. November um 17.30 Uhr mit einem Gottesdienst mit Abendmahl in der Alten Kirche, Hauptstraße 206, gestaltet von Pfarrer Thomas Rehrmann. Der erste Teil der Tagung im Haus der Kirche endet gegen 22 Uhr und wird am 9. November am Vormittag fortgesetzt. Alle Interessenten sind eingeladen, vorbeizukommen und sich an Diskussionen zu beteiligen – der Kirchenkreis wird aber zwischendurch auch intern tagen.

Und: Weil der Umweltausschuss des Kirchenkreises beantragt hat, dass die künftigen Kirchensynoden C02-neutral zu gestalten sind, wird bereits auch auf der Heiligenhauser Tagung auf die Vermeidung von Plastik und Müll geachtet.

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