Stadtentwicklung

Kreisgesundheitsamt zieht ins Stadtteilzentrum Oberilp

In das neue Stadteilzentrum Oberilp zieht auch das Kreisgesundheitsamt ein. Hier  ein Architektenentwurf der umgebauten ehemaligen Schule.

In das neue Stadteilzentrum Oberilp zieht auch das Kreisgesundheitsamt ein. Hier ein Architektenentwurf der umgebauten ehemaligen Schule.

Foto: Ulrich Bangert / WAZ-Fotopool

Heiligenhaus.  Noch in diesem Frühjahr sollen die Mitarbeiter dort neue Räume erhalten. Bislang mussten die Heiligenhauser zur Nebenstelle nach Velbert fahren.

Soll ein Kind in die Schule gehen, steht vorher die Einschulungsuntersuchung beim Gesundheitsamt auf dem Programm. Dafür mussten die Heiligenhauser Eltern in den letzten Jahren in die zuständige Nebenstelle des Kreisgesundheitsamtes Mettmann nach Velbert fahren – eine Änderung dieser etwas umständlichen Prozedur steht aber kurz bevor. Denn mit der Eröffnung des Stadtteil- und Familienzentrums in der Oberilp zieht dort auch wieder eine Nebenstelle des Gesundheitsamtes ein – nach immerhin zehn Jahren ohne Ansprechpartner vor Ort.

„Wir warten auf das offizielle Startzeichen“

„Wir warten nur auf ein offizielles Startzeichen, unsere Mitarbeiter sind startklar“, berichtet Kreis-Pressesprecherin Daniela Hitzemann. „Eine wohnortnahe Versorgung der Heiligenhauser Bürger haben wir uns schon seit langem gewünscht.“ Die Lage der Nebenstelle im Stadtteilzentrum sei super, die räumliche Nähe zum dann dort ebenfalls ansässigen Stadtteilbüro und voraussichtlich auch Mitarbeitern der Schulsozialarbeit ebenso.

„Im Frühjahr, so unser letzter Stand, gibt es eine Begehung, danach kann es von unserer Seite aus gerne möglichst bald losgehen“, so Hitzemann. Im Jahr 2010 war das Gesundheitsamt aus den Räumen im Heiligenhauser Rathaus ausgezogen, weil die Stadt eigenen Raumbedarf für Mitarbeiter aus dem Bereich Soziales angemeldet und den Mietvertrag gekündigt hatte.

Velbert war nur als Zwischenlösung gedacht

Der Standort Velbert, der nur als Zwischenlösung gedacht war, ist nun also seit zehn Jahren Anlaufstelle bei Fragen zu Gesundheitsthemen, Impfungen oder Attesten. „Am Personal wird sich bei unserem Umzug nichts ändern, da ja bis jetzt auch eine Ärztin und eine Sekretärin für die Koordinierung der Einschulungsuntersuchungen zuständig waren, die viel Zeit in Anspruch nehmen“, erklärt Hitzemann. Ebenjene Untersuchungen starten immer nach den Sommerferien und ziehen sich dann bis in den Juni des kommenden Jahres. „Ich hoffe auf einen Standortwechsel vor den Sommerferien“, so Hitzemann. Die Kindertagesstätte „Unterm Himmelszelt“ soll voraussichtlich um Ostern herum in das neue Stadtteilzentrum ziehen.

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