Ferienaktion

Kleine Entdecker aus Heiligenhaus sind im Wald unterwegs

Betreuer Nick Paulus baut mit den Kindern im Entdeckercamp Sandtiere. Zudem gibt es noch viele andere spannende Angebote.

Betreuer Nick Paulus baut mit den Kindern im Entdeckercamp Sandtiere. Zudem gibt es noch viele andere spannende Angebote.

Foto: Alexandra Roth

Heiligenhaus.  Das Entdeckercamp, das Ferienprogramm des Heiligenhauser Umweltbildungszentrums ist beliebt. Bei den Ferien im Wald erleben die Kinder allerhand.

Es sind Sommerferien – und Urlaubsatmosphäre pur kommt dieses Jahr auch im Entdeckercamp rund um das Umweltbildungszentrum auf: Denn die Teilnehmer der ersten Campwoche haben sich flott ihren eigenen Sandstrand angelegt, auf dem sich auch schon eine liebevoll und detailreich gebaute Sandschildkröte ausstreckt. „Da mussten die Kinder mit anpacken und die Sandsäcke vom Parkplatz bis zur Wiese tragen“, lobt Stadtförster Hannes Johannsen die 30 Erst- bis Viertklässler, die von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr spielen, schnitzen, kochen, Fußballturniere austragen, im Wald unterwegs sind und natürlich an den großen Tagesaktionen teilnehmen.

Ein großer Staudamm ist im Rinderbach im Paradies so schon entstanden (und auch eine Wasserschlacht durfte natürlich nicht fehlen), eine Waldrallye beschäftigte sich mit dem Thema Klimawandel und am einzigen Regentag in der ersten Woche stand auch mal ein gemeinsames Filmstündchen auf dem Programm. Für kreative Projektarbeiten, freies Basteln und Bauen, ist die Ideenwerkstatt gedacht: „Wer mag, kann die Betreuer ansprechen und dann gemeinsam mit ihnen in Kleingruppen etwas machen, egal ob das jetzt ein Kuchen, ein Holzauto oder ein Flechtarmband ist“, freut sich Hannes Johannsen über die gute Betreuungssituation – zehn Mitarbeiter kümmern sich um die Teilnehmer, zwei davon in der Küche, denn Frühstück und Mittagessen stehen für die Nachwuchsentdecker auch auf dem Plan.

Langeweile kommt garantiert nicht auf

Der Schnitztrend des Sommers ist übrigens ganz klar auszumachen: Verschiedenste Löffel aus Holz sind in der Fertigung, geschnitzt werden darf allerdings nur rund ums stetig brennende Feuer und unter den wachsamen Augen eines Betreuers. „Die Löffel können die Kinder, die zwei Wochen bleiben, dann direkt für die Förstersuppe benutzen“, schmunzelt Johannsen.

Zu den vielen „alten Hasen“, die gerne jede Camp-Möglichkeit nutzen, um im Wald unterwegs zu sein, kommen diesmal übrigens auch einige Frischlinge, die erstmalig einen Teil der Sommerferien im Wald verbringen. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf – davon wird sich in der nächsten Woche auch Bürgermeister Michael Beck überzeugen können.

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