Stadtteilentwicklung

Jede Menge Ideen sollen den Nonnenbruch positiv verändern

Rund 25 Personen trafen sich bei der „Open Space“-Veranstaltung, um den Stadtteil Nonnenbruch voranzubringen

Rund 25 Personen trafen sich bei der „Open Space“-Veranstaltung, um den Stadtteil Nonnenbruch voranzubringen

Foto: Ulrich Bangert

Heiligenhaus.  Bei der „Open Space“-Veranstaltung kamen viele Anregungen auf den Tisch, wie der Nonnenbruch verbessert werden können. Die Liste ist lang.

Jede Menge Ideen, wie sich der Nonnenbruch positiv verändern könnte, hat es nun bei der „Open Space“-Veranstaltung gegeben: Dabei waren Anwohner, Vereine und Verbände aufgerufen, Vorschläge zu machen, was alles in dem Stadtteil verbessert werden könnte.

Nach Angaben von Stephanie Dellit von der Stadt kamen dafür rund 25 Personen im Familienzentrum Nonnenbruch zusammen, um sich in Workshops auszutauschen: „Dabei haben sie drei Themenbereiche ausgearbeitet: Kinder und Jugendliche, Verkehr und Sicherheit sowie Dienstleistungen“, schildert die „Open Space“-Koordinatorin weiter – und nennt auch gleich einige Vorschläge: „Es wurden unter anderem neue Angebote für den Stadtteil angeregt, etwa Leihomas oder eine Hausaufgabenbetreuung“, so Dellit. Auch Sportangeboten könnten neu geschaffen werden.

Auch eine Stadtteilzeitung oder ein Seniorentreff werden gewünscht

Daneben sei vorgeschlagen worden, eine Stadtteilzeitung ins Leben zu rufen oder einen Seniorentreff beziehungsweise ein Seniorencafé einzurichten. Als verbesserungswürdig sei auch die Parksituation im Nonnenbruch sowie die Beleuchtung angeführt worden. Und: „Zudem wurde vorgeschlagen, die Bürgerbus-Haltestellen zu überprüfen und auch anders auszustatten, etwa mit Mülleimern“, erläutert Stephanie Dellit. In den Arbeitsgruppen sei „heiß diskutiert“ worden, „die Teilnehmer haben aber auch keine Luftschlösser gebaut, sondern waren bei ihren Wünschen sehr realistisch.“

Nun sollen die Vorschläge bei der Stadtteilkonferenz im November auf ihre Durchführbarkeit überprüft und dann nach Möglichkeit weiterentwickelt werden. Zudem ist noch eine Ortsbegehung mit Polizei, Ordnungskräften und dem Leiter des städtischen Geschäftsbereichs für Soziales, Jugend und Kultur, Thomas Langmesser, geplant, um sich ein genaueres Bild von den Gegebenheiten vor Ort zu machen. Wann genau, ist noch nicht ganz klar, so Dellit: „Der Termin wird jetzt ausgearbeitet.“

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