Verkehrsbehinderungen

Intelligente Ampelschaltung in Ratingen-Homberg dauert noch

Nach wie vor kommt es in Ratingen-Homberg zu Verkehrsbehinderungen – trotz moderner Ampelanlagen.

Nach wie vor kommt es in Ratingen-Homberg zu Verkehrsbehinderungen – trotz moderner Ampelanlagen.

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Heiligenhaus/Ratingen.  Obwohl die Ampeln an der Meiersberger und Brachter Straße in Homberg modernisiert worden sind, gibt es Staus. Martin Sträßer (MdL) moniert dies.

Nach wie vor kommt es etwa morgens und abends auf der Brachter und Meiersberger Straße (L422) in Ratingen-Homberg zu Verkehrsbehinderungen – wovon auch Pendler aus Heiligenhaus betroffen sind, die über die Hofermühle zum Beispiel zum Autobahnkreuz Ratingen-Ost fahren. Doch eigentlich sollte eine neue und moderne Ampelanlage den Verkehrsfluss verbessern, wie der Landtagsabgeordnete für den Wahlbezirk Mettmann IV, Martin Sträßer (CDU), moniert. Aus diesem Grund hat er das Gespräch mit Straßen.NRW gesucht.

So sei laut Straßen.NRW die „intelligente Ampelschaltung“ noch nicht in Betrieb. Es fehle eine so genannte „Pulksteuerung“ für die Regelung des Verkehrs. Der dafür vorgesehene Steuerungsrechner der Firma Siemens sei aber noch nicht funktionsfähig. Siemens habe jedoch zugesagt, die digitale Ampelschaltung in den nächsten Wochen zu installieren.

Fließender Verkehr frühestens 2024

Allzu große Hoffnungen, so Sträßer, sollten sich Verkehrsteilnehmer trotzdem nicht machen – schließlich sei die intelligente Ampelschaltung zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber bei weitem nicht der Wichtigste. Denn: „Nur der Lückenschluss der A 44 zwischen Heiligenhaus und Ratingen bringt eine wirkliche und dauerhafte Entlastung durch die Reduzierung des Verkehrsaufkommens.“

Das bedeute: Richtig fließenden Verkehr werde es keinesfalls vor 2024 geben. Dies sei der früheste Termin für die Beendigung der Maßnahme, heißt es von Seiten der beauftragten Firma Deges. Aber auch nur dann, wenn alles im Zeitplan bleibe und es keine Klagen gegen den vermutlich ab Herbst für die Öffentlichkeit einsehbaren Planungsbeschluss geben werde.

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