Freizeit

Im Seniorenheim an der Schulstraße wird jetzt gekegelt

Bewohnerin Erika Gräfingholt (v.l., sitzend), Annika Diehl, Einrichtungsleiterin Jolanta Borysewicz, Pflegedienstleiterin Yvonne Stepien, 2. Vorsitzende des Fördervereins Margot Theisges, 1. Vorsitzender des Fördervereins Alfred Salmon und Theresa Thepa bei der Übergabe der Kegelbahn

Foto: Heinz-Werner Rieck

Bewohnerin Erika Gräfingholt (v.l., sitzend), Annika Diehl, Einrichtungsleiterin Jolanta Borysewicz, Pflegedienstleiterin Yvonne Stepien, 2. Vorsitzende des Fördervereins Margot Theisges, 1. Vorsitzender des Fördervereins Alfred Salmon und Theresa Thepa bei der Übergabe der Kegelbahn

Heiligenhaus.   Der Förderverein des Diakoniezentrums an der Schulstraße stiftete den Bewohnern eine Kegelbahn. Auch ein Weihnachtsbaum steht jetzt im Innenhof.

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Klacker-klacker-rumms... ungefähr so klingt es, wenn die Holzkugel über die neue Kegelbahn im Diakoniezentrum saust und am Ende der Bahn auf die Kegel prallt. Drei Versuche hat jeder Bewohner, um die neun Pinne abzuräumen, dann wird gewechselt.

„So eine Bahn habe ich mal in einem Altenheim in Langenberg gesehen“, erzählt Alfred Salmon, 1. Vorsitzender des Fördervereins ev. Altenheim Heiligenhaus, wie er auf das gute Stück, das auch zusammengeklappt werden kann, gekommen ist. Dreienhalb Meter ist die Bahn lang und – das ist der Clou – circa 60 Zentimeter hoch. Damit können auch Rollstuhlfahrer und Leute mit Rollatoren sie problemlos nutzen. „Jeden Mittwoch steht Kegeln auf dem Programm, dann kommen circa 30 Spieler zusammen“, erzählt Jolanta Borysewicz, Leiterin des Diakoniezentrums, „dann ist es hier immer richtig laut und bei vielen kommt auch Ehrgeiz auf.“

Weihnachtsbaum für den Innenhof

Annika Diehl und Therese Lyczek sind Betreuungsassistentinnen und freuen sich über den Spaß der Bewohner: Die sagen, dass es nun viel weniger anstrengend sei mitzumachen als früher. „Da haben wir ein Schaumstoff-Spiel benutzt.“

Und noch ein weiteres Highlight hat der Förderverein dem Diakoniezentrum gestiftet: Einen Weihnachtsbaum für den Innenhof. „Als der aufgestellt wurde, standen die Bewohner an den Fenstern, haben rausgeschaut und konnten es gar nicht glauben“, erinnert sich Jolanta Borysewicz. „Den Plan für so einen Baum hatten wir schon länger“, erzählen Salmon und die 2. Vorsitzende des Fördervereins, Margot Theisges. „Umso schöner ist, dass es jetzt endlich geklappt hat.

Senioren schneiden Sterne aus

Dieses Jahr ist der Baum ungefähr zweieinhalb Meter hoch, nächstes Jahr soll er größer werden. Das gute Stück stammt von der Baumschule Schwendenmann, die dem Verein preislich entgegengekommen ist. „Geschmückt haben wir ihn dann zusammen, im Moment schneiden noch einige Senioren Sterne aus, die werden dann laminiert und dazugehängt“, berichten Diehl und Lyczek. „Wir freuen uns sehr über das große Engagement des Fördervereins und sind sehr dankbar für die Hilfe“, betont Borysewicz. Dazu komme das ehrenamtliche Engagement vieler der knapp 80 Mitglieder, die sich auch persönlich im Gymnastikkurs und beim Spielenachmittag engagierten.

Die nächste große Aktion des Vereins soll die Anschaffung von Bildern für das Diakoniezentrum werden: Alt-Heiligenhaus ist das Thema. „Das kommt bei den Senioren immer gut an und weckt auch bei denjenigen Erinnerungen, die sonst viel vergessen“, freut sich die Pflegedienstleiterin Yvonne Stepien auf die Bilder. Wer noch welche im Keller stehen hat, kann sich gerne bei Alfred Salmon (Telefonnummer siehe Infokasten ) melden. Ganz besonders freuen würden sich alle Verantwortlichen auch, wenn sich Ersatz für den Fernseher finden ließe, den dreiste Diebe vor zwei Monaten aus dem Foyer des Seniorenheims geklaut haben: „Das war ein Fernseher mit einer Bilddiagonale von 1,80 Meter, der immer besonders gerne von den Bewohnern genutzt wurde.“

>>> FÖRDERVEREIN SUCHT NEUE MITGLIEDER

  • Ziel des Fördervereins ist es, zur Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität der Bewohner beizutragen, der Mindestbeitrag im Jahr beträgt 20 Euro.
  • Auch persönliches Engagement, z. B. in der Kochgruppe, beim Singen oder der Gymnastik, wird gerne genommen. Interessierte melden sich bei Alfred Salmon: 02056/ 22034 .

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