Kitas

Im Osten von Heiligenhaus soll 2019 eine neue Kita entstehen

Mindestens dreigruppig soll die neue Kita im Osten von Heiligenhaus werden. Nach Aussagen des Bürgermeisters Michael Beck soll sie auch alle möglichen Interimslösungen ersetzen.

Foto: Jens Büttner/dpa

Mindestens dreigruppig soll die neue Kita im Osten von Heiligenhaus werden. Nach Aussagen des Bürgermeisters Michael Beck soll sie auch alle möglichen Interimslösungen ersetzen. Foto: Jens Büttner/dpa

Heiligenhaus.   Neue Einrichtung soll möglichst zum übernächsten Schuljahr an den Start gehen. Dies werde viele Vorteile haben, sagt Bürgermeister Michael Beck.

Im Osten von Heiligenhaus könnte schon zum Schuljahr 2019/2020 eine neue Kindertagesstätte entstehen. Dafür sei die Stadt bereits in konkreten Verhandlungen mit einem Träger und Investor, sagte Bürgermeister Michael Beck der WAZ. Eine neue Kita an diesem Standort werde auch die Situation bei der Kinderbetreuung – etwa in Hetterscheidt – deutlich entspannen.

Einige Fragen müssen aber noch besprochen werden

Wo genau die neue Kita entstehen soll, wie groß sie wird und um welchen Träger und Investor es sich handelt, wollte Beck mit Blick auf die laufenden Gespräche aber noch nicht mitteilen. Doch schon so viel: „Es wird auf jeden Fall eine mindestens dreigruppige Einrichtung“, so der Bürgermeister.

Allerdings gebe es noch einige Fragen zu klären, ehe mit den genauen Planungen begonnen werden könne. So ist für die neue Kindertagesstätte bereits ein städtisches Grundstück im Osten der Stadt vorgesehen. „Dort gibt es auch Baurecht“, führte Beck aus. Noch müsse jedoch bei den Außen- und Freiflächen – die etwa zum Spielen und Toben genutzt würden – nachgebessert werden.

Möglichst nach der Osterpause soll alles klar sein

Das bedürfe allerdings auch der Zustimmung des Kreises. Denn bevor irgendetwas gebaut werden könne, müsse geklärt sein, dass es keine Einwände hinsichtlich des Landschaftschutzes gebe. „Dazu stehen wir auch in guten Gesprächen mit allen Beteiligten“, berichtete der Bürgermeister. Laufe alles nach Plan, sei er auch sehr zuversichtlich, dass „nach der Osterpause“ die weiteren Schritte eingeleitet werden könnten – damit die Kita dann zum übernächsten Schuljahr pünktlich an den Start gehen und für Entlastung sorgen könne.

So gebe es in Hetterscheidt selbst lediglich die Caritas-Kita, nachdem die evangelische Kirche ihre Einrichtung vor einigen Jahren geschlossen habe. „Die neue Kita wird dann auch eine entsprechende Größe haben und dauerhaft sein. Denn wir wollen weg von allen Interimslösungen“, erklärte der Bürgermeister.

Großtagespflegestelle wird noch gesucht

Weiterhin auf der Suche sei die Stadt jedoch nach Räumen für eine neue Großtagespflegestelle zur Betreuung von neun Unter-Dreijährigen (U 3) in Hetterscheidt. Denn trotz aller Bemühungen sei es seit knapp einem Jahr nicht gelungen, ein passendes Objekt zu finden. Der Träger, der SKFM Velbert/Heiligenhaus, ist auch längst gefunden, die Einrichtung soll von einer Heiligenhauser Tagesmutter oder einem Tagesvater geführt werden.

Gespräche zu möglichen Räumen hat es auch schon einige gegeben. Doch: Mal war die Miete zu hoch. Mal waren die Objekte nicht für die Betreuung von kleinen Kindern geeignet. So müssen etwa Ruheräume und ein Außengelände vorhanden sein. In Frage könnte zum Beispiel eine ebenerdige, ausreichend große Wohnung kommen.

>>>MINDESTENS 35 STUNDEN BETREUUNG

  • Die neue Großtagespflegestelle in Hetterscheidt soll eine Betreuung von bis zu 35 Wochenstunden sicherstellen. Doch auch ein höherer Bedarf ist möglich.


  • Wer Räume für die neue Großtagespflegestelle anbieten oder als Tagesmutter oder -vater arbeiten möchte, soll sich beim SKFM, 02051/28 89 116/-117, melden. Informationen zur Situation für Tageseltern in Heiligenhaus: 02056/13 307.

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