Heiligenhauser Unternehmen suchen noch Last-Minute-Azubis

Die Ausbildungsbörse des Unternehmensverbandes Schlüsselregion bietet viel Informationen über die jeweiligen Betriebe, vor allem aber auch konkrete, freie Stellenofferten.

Die Ausbildungsbörse des Unternehmensverbandes Schlüsselregion bietet viel Informationen über die jeweiligen Betriebe, vor allem aber auch konkrete, freie Stellenofferten.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Heiligenhaus.  Heiligenhauser, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, sollten unbedingt die Ausbildungsbörse der Schlüsselregion besuchen.

Jugendliche, die im Sommer die Schule abschließen und danach eine Ausbildung beginnen möchten, haben bei der Ausbildungsbörse der Schlüsselregion die Chance, sich bei Firmen aus Heiligenhaus und Velbert über offene Ausbildungsstellen zu informieren. Im Berufskolleg Niederberg, Langenberger Straße 120 in Velbert, werden am Freitag, 14. Februar, zwischen 15 und 17 Uhr 13 Aussteller ihre Firmen präsentieren.

Persönlicher Kontakt zu Bewerbern

Mit dabei ist dann auch das Unternehmen AAC Kabelbearbeitungssysteme aus Heiligenhaus, das seinen Sitz an der unteren Hauptstraße hat. „Wir bilden erst seit drei Jahren aus und uns ist der persönliche Kontakt zu potenziellen Bewerbern wichtig, deswegen sind solche Börsen eine gute Gelegenheit“, berichtet Britta Worbs von AAC. „Im letzten Jahr haben wir bei dieser Börse 15 bis 20 Gespräche geführt und einige dieser Kandidaten sind dann auch im engeren Auswahlverfahren gelandet.“ Aktuell sucht AAC einen Auszubildenden für den Bereich Mechatronik und einen Kaufmann beziehungsweise eine Kauffrau für Büromanagement.

Die kompletten Unterlagen mitbringen

„Es ist für uns interessant zu erfahren, wie es auf dem Bewerbermarkt aussieht.“ Eine besondere Chance für interessierte Jugendliche sei es, dass bereits in der Ausbildung befindliche Altersgenossen ebenfalls Rede und Antwort stehen, so Schlüsselregion-Geschäftsführer Dr. Thorsten Enge. „Das ist der Hauptvorteil dieser Ausbildungsbörse. Ein Traum wäre es natürlich, wenn interessierte Bewerber direkt Unterlagen mitbrächten, das erleichtere den Gesprächseinstieg, so Enge. Aber auch eine Teilnahme zur reinen Informationsgewinnung sei natürlich möglich.

Zuletzt kamen 230 Jugendliche

2019 nahmen rund 230 Jugendliche das Angebot der Ausbildungsbörse wahr, in diesem Jahr rechnet Enge mit einer ähnlich guten Resonanz. „Auch von den teilnehmenden Unternehmen bekommen wir zurückgespiegelt, dass aufgrund der Börse Verträge abgeschlossen werden.“

Präsentieren werden sich die folgenden Unternehmen: AAC, Fuhr, Miguss, Woelm (alle Heiligenhaus), CES, Dörrenhaus, Mecu, Mühlhause, R+M de Wit, SAG, Stadtwerke Velbert, Vitz Federn (alle Velbert) und FOM Hochschule aus Essen. Auch Alternativen zur klassischen Ausbildung werden bei der Ausbildungsbörse vorgestellt: Wer ein Duales Studium anstrebt, kann sich bei den Firmen und am Stand der FOM über verschiedene Studienplätze informieren.

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