Kirche

Heiligenhauser Kinder bauten eine Stadt aus 60000 Bausteinen

Nur mit Hilfe einer Leiter gelang es den Kindern  aus Holzstein für Holzstein den riesigen Turm zu bauen.

Foto: Carsten Klein

Nur mit Hilfe einer Leiter gelang es den Kindern aus Holzstein für Holzstein den riesigen Turm zu bauen. Foto: Carsten Klein

In den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde entstand am Wochenende ein Jerusalem aus Holz und ein 2,80 Meter hoher Turm

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Der Eiffelturm steht mitten in Jerusalem. Oder zumindest stand er am Wochenende dort, der Turm und die ganze Stadt erbaut von 42 Kindern, die der Einladung der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde zu den „Holzbauwelten“ gefolgt waren. „Wir bauen hoch, wir bauen tief, immer gerade, niemals schief“ – was morgens gemeinsam gerappt wurde, setzten die Acht- bis Zwölfjährigen im Laufe von zwei Tagen dann in die Tat um.

Und was da von Freitag an aus 60 000 hölzernen Bausteinen erstanden war, konnte sich sehen lassen: Ställe, ein Bauernhof, mehrere Kirchen, ein Schulgebäude, ein Wachturm, aber auch Parkplätze, ein Labyrinth und ein Hubschrauberlandeplatz machten die Holzwelt zu einem absoluten, mit viel Liebe, Phantasie und Kreativität gebauten Unikat.

Die Geschichte von Salomo

„Als roter Faden zog sich die Geschichte von Salomo durch das Wochenende“ erzählt Steffi Hitzbleck, Mitarbeiterin in der Gemeinde, „die Kinder hatten dann auf 600 Quadratmetern in drei Räumen Platz Jerusalem entstehen zu lassen, Teamwork war immer gefragt.“

Turm wiegt am Ende 200 Kilogramm

Und in der Tat: Die Kisten mit den Steinen wurden zu zweit getragen, Rücksicht auf die Bauten der anderen groß geschrieben. Und im Gemeindesaal entstand neben den einzelnen kleineren Projekten noch ein gemeinsames ganz großes: Jeder durfte mitbauen an dem Turm, der am Ende die stattliche Höhe von sage und schreibe 2,80 Meter und ein Gewicht von 200 Kilogramm aufweisen konnte.

Zwölf Mitarbeiter der Gemeinde halfen den Baumeistern, die begeistert waren. „Mir hat der Bau der Arena am meisten Spaß gemacht, obwohl zweimal Teile davon wieder zusammengefallen sind“, erzählte Lea. Clara hatte viel an der Stadtmauer gebaut, Thilo immerhin auch in der Schulbetreuung Holzklötze zum Weitermachen – „aber nicht so viele!“-- und Niklas freute sich auf das Einstürzen des Gemeinschaftsturms.

Im Gottesdienst

Das fand am Sonntag statt, im Abschlussgottesdienst der Veranstaltung, danach durften die Kinder ihre Werke zum Einsturz bringen. Und vielleicht machen ja einige zuhause weiter -- ganz im Sinne des Raps: „wir sind die Bauarbeiter, wir bauen immer weiter!“

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