Umweltmesse

Heiligenhauser Fünftklässler präsentieren Umweltthemen

Der Baum im Wandel der Jahreszeiten war eins der Messe-Themen. Die Mädels der 5a haben dafür immer wieder Fotos gemacht.

Der Baum im Wandel der Jahreszeiten war eins der Messe-Themen. Die Mädels der 5a haben dafür immer wieder Fotos gemacht.

Foto: Sarnoch

Heiligenhaus.  Die Fünftklässler der Gesamtschule präsentieren auf der Umweltmesse die Ergebnisse ihrer Forschungen über Borkenkäfer, Walddüfte und die Jagd.

20 Gruppen Fünftklässler warten auf Besucher, um vorzustellen, was sie erarbeitet haben: Auf der Umweltmesse am Umweltbildungszentrum präsentieren nun die Gesamtschüler ihre Ergebnisse zu Themen wie Borkenkäfer, Jagd, Nachhaltigkeit oder Streuobstwiesen.

Dabei ist auch durchaus Spontanität gefragt: „Während des Aufbaus der Stände sind den Schülern noch neue Ideen zur Präsentation gekommen“, freut sich Förster Hannes Johannsen, der im Laufe des Schuljahres mit den vier fünften Klassen ihre Themen erarbeitet hat, „das ist prima, daran sieht man, wie kreativ und engagiert die Kinder sind und dass die Themen nachwirken.“

Einige der Stände sind direkt ins Gelände eingepasst worden, so wie der zu dem Baum, der im Wandel der Jahreszeiten beobachtet worden ist. Große Bilder zeigen ihn im Herbst, Winter und Frühjahr – die Mädels der 5a erklären gerne, was sich so verändert hat und woran das liegt. Und die Gruppe, die sich mit dem Thema Weihnachtsbaum beschäftigt hat, steht direkt neben einem Anschauungsexemplar.

Bäume in der Stadt dienen als Schattenspender

„Wir haben uns mit Bäumen in der Stadt beschäftigt“, erzählen Jonas, Julius und Lennart – jetzt wissen sie, dass dort meist Eichen und Ahornbäume gepflanzt werden, „weil sie nicht soviel Wasser benötigen“, dass Bäume als Schattenspender und CO2-Neutralisierer dienen, warum Blätter grün sind und wie das Wasser aus dem Boden bis hoch in die Blätter kommt.

Ganz anders sind Johanna, Kim und Nele an ihr Thema herangegangen. Sie haben Fühlkästen aufgestellt, um zu zeigen, was aus Holz so werden kann. „In Erdbeerjoghurt finden sich auch kleine Holzteilchen, oft aber nur ganz wenig Erdbeeren“, haben sie außerdem recherchiert.

Und auch für diejenigen, die Düfte mögen, ist die Umweltmesse die richtige Anlaufstelle: Fichten, Douglasien und Kiefernnadeln riechen wunderbar und haben ganz nebenbei auch noch positive Auswirkungen auf die Gesundheit, sei es, dass Stress reduziert wird oder die Konzentration steigt. Und damit diese Wohlgerüche nicht ganz schnell wieder verflogen und vergessen sind, kann sich jeder, der ein Näschen dafür hat, ein paar Tropfen seines Lieblingsgeruchs auf ein Holzstäbchen tropfen lassen: Fichtennadel to go – dieses Angebot wird gern in Anspruch genommen.

Eltern und Vertreter der Stadt schauen vorbei

Denn einige Eltern haben den Weg zum Umweltbildungszentrum gefunden, aber auch der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Peter Schreven Schuldezernent Björn Kerkmann, und die Schulleiterin der Gesamtschule, Carmen Tiemann, lassen sich interessiert erklären, was die Fünftklässler so gelernt haben. „Fandet Ihr das Thema denn auch interessant?“, erkundigt sich Tiemann bei der Jungsgruppe, die sich mit dem Thema Fuchsjagd beschäftigt hat. Und „Ja!“ antworten die einstimmig – genauso wie die Mitglieder der anderen Gruppen. Der kulinarische Aspekt kommt auch nicht zu kurz: denn ein angespitzter Ast kann auch prima dazu genutzt werden, Stockbrot über dem Lagerfeuer zu backen.

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