Auszeichnung

Heiligenhauser Ehrennadel für Bürgervereinsvorsitzenden

Heiligenhausens Bürgermeister Michael Beck zeichnet Alfred Salmon unter anderem wegen seines großen Engagements (in seiner Funktion als langjähriger Vorsitzender des Bürgervereins Unterilp) mit der Ehrennadel aus

Heiligenhausens Bürgermeister Michael Beck zeichnet Alfred Salmon unter anderem wegen seines großen Engagements (in seiner Funktion als langjähriger Vorsitzender des Bürgervereins Unterilp) mit der Ehrennadel aus

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Heiligenhaus.  Beim Neujahrsempfang des Bürgervereins Unterilp konnte sich der langjährige Vorsitzende Alfred Salmon über eine besondere Auszeichnung freuen.

In seinem Neujahrsempfang hatte Michael Beck angekündigt, dass er eine Ehrennadel für herausragendes Wirken für das Gemeinwohl stiften werde. Jetzt überreichte der Bürgermeister beim Neujahrsempfang des Bürgervereins Unterilp zum allerersten Mal diese Auszeichnung für ganz besonderes ehrenamtliches Engagement.

Für Alfred Salmon, Vorsitzender des Bürgervereins Unterilp, ist es sichtbar eine Ehre – allerdings muss er das Stadtoberhaupt direkt korrigieren: „Ich habe nicht seit der Gründung im Jahr 2000 den Vorsitz, das war zunächst Frank Eisenblätter. Als der Verein gegründet wurde, war ich gar nicht hier, weil ich in Kur war. Ich habe das Amt erst einige Monate später übernommen.“

Alfred Salomon hat in Unterilp viel bewirkt

Trotzdem: Michael Beck hob das Engagement von Alfred Salmon hervor, der von den Bewohnern des Ortsteils gern als der „Bürgermeister der Unterilp“ bezeichnet wird. „Neujahrsempfang, Oktoberfest in der Unterilp und anderes, das ist nicht mal so eben organisiert. Dafür möchte ich `Danke´sagen.“ Michael Beck als der Leiter der Heiligenhauser Verwaltung verwies dann noch darauf, dass Alfred Salmon und er einen kurzen Draht pflegen, was die Belange des Bürgervereins angeht. „Er ist ein ganz besonderer Aktivposten für den Stadtteil, der immer versucht Türen zu öffnen. Und es hat sich einiges getan: Das Schulgebäude war verwaist, jetzt wird zusätzlich Raum geschaffen, weil der Rat entschieden hat, dass die Regenbogenschule zweizügig aufgestellt wird. Dabei legen wir Wert darauf, dass was Vernünftiges geschaffen wird.“

Alfred Salmon macht sich unterdessen Sorgen um die Sicherheit der Schulkinder: „Die Autos fahren zu schnell, eine Ampel, die anzeigt, wie schnell gefahren wird, wäre schön. Auch die Pausenhaltestelle für die Busse möchten wir weg haben, weil dort immer wieder Kinder vor dem Bus herlaufen. Das ist eine Aufgabe für die Politik“, so Salmon, der im sehr gut besuchten Bürgerraum der Unterilper Schule auf die zahlreichen Vertreter der Parteien blickte. Lob gab es für die Technischen Betriebe: „Die hatten uns den Tannenbaum vor Weihnachten aufgestellt und wieder weg gebracht, das ist eine gute Zusammenarbeit.“ Dazu hegt der umtriebige Vorsitzende noch eine Hoffnung für seinen Verein: „Wenn die Schule fertig ist, vielleicht erhalten wir dann eine größere Terrasse.“ Die Aktivitäten der Unterilper beschränken sich nicht nur auf den Stadtteil, der Ende der 1960er Jahre geschaffen wurde: Am 22. Februar wird der Bürgerverein zur Freude aller Heiligenhauser als lustige Fußtruppe wieder süßes Wurfmaterial über die Narren austeilen.

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