Am Ende der Woche

Heiligenhauser Brandserie: Belohnung ist wichtiges Signal

Über die Brandserie in Heiligenhaus kommentiert WAZ-Redakteurin Katrin Schmidt.

Über die Brandserie in Heiligenhaus kommentiert WAZ-Redakteurin Katrin Schmidt.

Foto: Tassos

Dass die Stadt Heiligenhaus den Fahndungsdruck nun erhöht, ist ein wichtiger Schritt, findet WAZ-Redakteurin Katrin Schmidt am Ende der Woche

40 Brände, und das seit Januar. Immer wieder werden im Stadtgebiet Container abgefackelt. Und gleichzeitig vierzig Mal unsere Freiwillige Feuerwehr zum Einsatz gerufen. Leute, die allesamt ehrenamtlich im Dienst sind und dafür alles stehen und liegen lassen. Da fasst man sich nur noch an den Kopf.

Eine großangelegte Polizeiaktion im Sommer, mit Hubschrauber und allem drum und dran, führte nach einem Brand an der Kettwiger Straße leider nicht zu einem Erfolg. Wie kann es sein, dass in einer Kleinstadt wie Heiligenhaus 40 Brände gelegt werden, ohne dass jemand den oder die Schuldigen auf frischer Tat beobachtet, wo man sonst das Gefühl hat, jeder sieht alles?

Wer mit dem Feuer spielt, kann sich verbrennen. Was man als Kind schon lernt, wird jetzt hoffentlich bald derjenige feststellen, der nichts besseres zu tun hat, als erhebliche Sachschäden zu verursachen und Leute aufzuschrecken, die sich nun Sorgen um ihre Sicherheit in der Stadt machen. Dass die Stadt nun ein Belohnungsgeld aussetzt für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen, ist ein wichtiges Signal: Vielleicht wird dann doch beim 41. Mal zum Hörer gegriffen und die Polizei informiert. Hier lesen Sie weitere Nachrichten aus Heiligenhaus.

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