Verkehr

Geparkte Lkw in der Heide bleiben eine Gefahr für Autofahrer

An der Kurt-Schuhmacher-Straße (

Foto: Heinz-Werner Rieck

An der Kurt-Schuhmacher-Straße ( Foto: Heinz-Werner Rieck

Heiligenhaus.   An der Kurt-Schumacher-Straße verengen noch immer Brummis die Fahrbahn, beklagt die CDU. Das könne gerade bei Begegnungsverkehr brenzlig werden.

Parkende Lkw sorgen laut CDU an der Kurt-Schumacher-Straße weiterhin für brenzlige Situationen im Straßenverkehr. Das hat die Fraktion im vergangenen Verkehrsausschuss zum Thema gemacht und die Verwaltung gebeten, die Sache (erneut) zu prüfen. Bereits vor einem Jahr hatten die Christdemokraten das Problem angesprochen, dass mehrere hintereinander abgestellte Lkw die Fahrbahn verengen und so der Begegnungsverkehr teilweise nicht mehr richtig ausweichen kann. „Seitdem hat sich aber eigentlich nichts getan, es ist eher noch schlimmer geworden“, berichtet CDU-Sprecher Stefan Propach. Auch viele Anwohner der Heide hätten ihn auf das „lebensgefährliche“ Problem angesprochen.

Gerade, wenn der Bus dort entlang fahre, könne es oft eng werden auf der Straße. „Die Fahrer müssen ihre Zeiten einhalten und nehmen nicht immer Rücksicht auf angepasste Geschwindigkeit“, sagt Propach. Für Radfahrer sei es an dieser übersichtlichen Stelle besonders gefährlich.

Das Problem besteht vor allem am Wochenende

Vor einem Jahr hatte die Stadtverwaltung nach Bekanntwerden des Sachverhalts ein Halteverbot von rund 20 Metern (bei einer Gesamtlänge der Strecke von rund 160 Metern) eingerichtet. Dieses Halteverbot soll dem Begegnungsverkehr als Ausweichbucht dienen. Das helfe jedoch nicht, so Propach: „Die Lkw-Fahrer stellen sich überall hin, weil sie wissen, dass nicht richtig kontrolliert wird.“

Besonders zugeparkt sei die Kurt-Schumacher-Straße am Wochenende. Viele Laster mit ausländischem Kennzeichen stünden dann dort länger, berichtet Propach. „Die Frage ist, ob die dort nahe an einem Wohngebiet stehen müssen. Das sieht obendrein auch nicht schön aus.“ Woanders gebe es ebenfalls Platz für Lkw, so der CDU-Sprecher.

Die CDU regt bei der Verwaltung an, eine Ausweitung des Halteverbots zu prüfen oder gar den Lkw dort das Parken ganz zu verbieten. Bei der Regelung des Straßenverkehrs habe die Politik aber keine Beschlusskompetenz, zuständig sei die Verwaltung.

Verwaltung will sich die Lage vor Ort erneut anschauen

Die Verwaltung wolle sich zusammen mit der Polizei die Situation vor Ort noch mal anschauen, sagt Tiefbauamtsleiter Michael Krahl. „Die Anwohner fahren ja dort häufig vorbei und kennen sich aus. Deshalb nehmen wir die Anregung auch ernst.“

Das Halteverbot habe man aber auch jüngst erst bis zum Christine-Teusch-Weg verlängert, sagt Krahl. Ob weitere Maßnahmen, wie eine Ausweitung des Halteverbots oder der Tempo-30-Zone ergriffen werden, hänge von den Prüfungen vor Ort ab.

>>> POLIZEI HAT KEINE BESCHWERDEN VON ANWOHNERN ERHALTEN

  • Für die Polizei ist die Situation an der Kurt-Schumacher-Straße derzeit kein relevantes Thema.
  • „Die Geschwindigkeitsmessungen, die wir vor rund einem Jahr durchgeführt haben, waren unauffällig“, sagt Heinrich Röhr von der Heiligenhauser Polizei. Deutlich zu schnell gefahren werde dort nicht.
  • Auch Beschwerden von Anwohnern habe es diesbezüglich bei der Polizei nicht gegeben.

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