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Für Heljens-Fortunen rollt der Ball in der Bundesliga weiter

Der Heiligenhauser Fortuna-Düsseldorf-Fanclub „Heljens-Fortunen“ trifft sich regelmäßig in der Aulen Schmet an der Hauptstraße.

Der Heiligenhauser Fortuna-Düsseldorf-Fanclub „Heljens-Fortunen“ trifft sich regelmäßig in der Aulen Schmet an der Hauptstraße.

Foto: Burkhard Witzke

Vor gut einem Jahr wurde der Fortuna-Düsseldorf-Fanclub „Heljens-Fortunen“ in Heiligenhaus gegründet. Und erlebte eine unglaubliche Saison.

Einen wahren Aufstieg: Den hat der Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf in der abgelaufenen Spielzeit erlebt. Denn nach seiner Rückkehr in das deutsche Fußball-Oberhaus stürmte der Traditionsverein aus der Landeshauptstadt auf einen nicht für möglich gehaltenen zehnten Platz. Das wiederum freut eine Gruppe von Menschen aus Heiligenhaus sehr.

Dabei handelt es sich um die Heljens-Fortunen, dem nach eigenen Angaben einzigen Fortuna-Fanclub in der Stadt. Gegründet wurde er vor gut einem Jahr und hat, ähnlich wie die Fortuna, nun einen regelrechten Boom erfahren: „Am Anfang waren wir nur sechs Leute, jetzt haben wir schon 33 Mitglieder, davon 32 aus Heiligenhaus und einen Geschäftsfreund von mir aus Antwerpen“, berichtet der Alterspräsident des Fanclubs, Burkhard Witzke.

Euphorie soll lange anhalten

Er hofft, dass die Fortuna-Euphorie auch noch lange anhält: „Die Fortuna galt ja schließlich in der vergangenen Saison für fast alle als Abstiegskandidat Nummer Eins.“ Auch Witzke und seine Mitstreiter waren realistisch – und hatten nicht gerade die Deutsche Meisterschaft im Aufstiegsjahr erwartet: „Wir sind davon ausgegangen, dass es bis zum Schluss nur um den Klassenerhalt geht.“

Doch, aus Sicht der Heljens-Fortunen zum Glück, war die Rettung schon ein paar Spieltage vor Saisonende eingetütet, die Rot-Weißen aus Düsseldorf ließen sogar so arrivierte Teams wie Schalke 04, VfB Stuttgart oder Hertha BSC hinter sich. „Das war schon sensationell, was die Fortuna mit so geringen finanziellen Mitteln geschafft hat“, bilanziert der Vorsitzende der Heljens-Fortunen, Thomas Schmidt.

Doch bei aller Freude über die unglaubliche Saison bleiben er und Burkhard Witzke auf dem Boden der Tatsachen, was die Ziele für die kommende Spielzeit anbelangt – schließlich hätten mit Dodi Lukebakio und Benito Raman auch zwei Leistungsträger den Verein verlassen.

Und auch wenn Thomas Schmidt sagt: „Die Neuzugänge versprechen einiges“, meinen der Alterspräsident und er unisono: „Es geht wieder nur um den Klassenerhalt.“ Allerdings hätten sie auch nichts gegen ein paar Highlights einzuwenden, die es in der abgelaufenen Saison gegeben hat: „Das 3:3 in letzter Sekunde bei den Bayern, der 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund oder das 4:0 auf Schalke, das waren schon absolute Höhepunkte“, zählt Witzke auf. Und Schmidt ergänzt: „Nicht zu vergessen das 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach, als die Fortuna nach 18 Minuten mit 3:0 geführt hat.“ Klar waren die Heljens-Fortunen bei den Heimspielen wie etwa gegen die Gladbacher dabei – und unternahmen zudem einige schöne Auswärtsfahrten.

Neue Mitglieder jederzeit willkommen

Neue Mitglieder sind übrigens willkommen: „Ein paar Kapazitäten hätten wir noch und freuen uns über Fortuna-Fans, denen auch Respekt und Fairness wichtig sind“, meint Alterspräsident Witzke. Zu ihren Treffen kommen die Heljens-Fortunen alle vier Wochen freitagabends in ihrem Stammlokal Aule Schmet an der Hauptstraße 109a zusammen. Weitere Informationen gibt es auf www.facebook.com/HeljensFortunen oder auch per Mail an heljens-fortunen@web.de.

Zur Fortuna ist Thomas Schmidt als Fan übrigens schon 1984 gestoßen. Noch länger ist Burkhard Witzke dem Verein treu geblieben: „Ich gehe schon seit 50 Jahren zur Fortuna. Mich hat eine Freundin aus Düsseldorf dorthin gebracht.“ Und auch wenn die Beziehung zu der damals Angebeteten irgendwann in dei Brüche ging – die Liebe zu Fortuna Düsseldorf hält seitdem unverbrüchlich an.

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