Benefizkonzert

Flyin’ Tunes erfreuen ihr Publikum beim Heimspiel im Club

Heimspiel für die Musikschulband „Flyin’ Tunes“, bei dem nicht nur die Bandmitglieder ordentlich Spaß haben. „Der Club ist für Heiligenhaus der Veranstaltungsort. Es ist eine Ehre, hier zu spielen, wo sonst bekannte internationale Künstler auftreten“, sagt Sängerin Giuseppina Cagna (rechts).

Heimspiel für die Musikschulband „Flyin’ Tunes“, bei dem nicht nur die Bandmitglieder ordentlich Spaß haben. „Der Club ist für Heiligenhaus der Veranstaltungsort. Es ist eine Ehre, hier zu spielen, wo sonst bekannte internationale Künstler auftreten“, sagt Sängerin Giuseppina Cagna (rechts).

Foto: Socrates Tassos

Heiligenhaus.  Die Flyin’ Tunes, die Band der Musikschule Heiligenhaus, gaben ein Konzert, bei dem Musiker und Zuhörer Spaß hatten. Es diente einem gutem Zweck.

Für viele Heiligenhauser ist es ein außergewöhnliches Konzert, denn im Clubs treten diesmal größtenteils Amateurmusiker auf. Auf heimischen Bühnen sind sie dennoch längst keine Unbekannten mehr – und so sind weit über 100 Zuhörer da. Sie sind meist Familienangehörige und Freunde der Bandmitglieder und somit ein Garant für gute Stimmung. Beim jüngsten Auftritt der „Flyin’ Tunes“, der zehnköpfigen Musikschul-Band, war das Publikum sogar so sehr zufrieden, dass es anschließend noch spontan zu einer Aftershow-Party blieb – und davon profitiert auch die Musikschule.

Für die Heiligenhauser Coverband ist das gut zweieinhalbstündige Konzert an der Hülsbecker Straße zwar ein Heimspiel, doch gerade weil eben hauptsächlich Freunde und Verwandte im Publikum sind, sind die Musiker im Backstage-Bereich besonders nervös. „Der Club ist für Heiligenhaus der Veranstaltungsort. Es ist eine Ehre, hier zu spielen, wo sonst bekannte internationale Künstler auftreten“, sagt Sängerin Giuseppina Cagna und hofft, dass die Zuhörer ordentlich Spaß haben. „Ich habe ihn“, sagt sie entschieden und würde dies auf der Bühne noch unter Beweis stellen.

Publikum singt teilweise die Refrains lautstark mit

„Pina geht richtig ab“, sagt Gründungsmitglied Uwe Ottenjann, denn die Band covere gerne „fetzige Stücke von den Blues Brothers, die bewegen das Publikum“. Und natürlich die Band. Denn solche schnelleren Stücke gefallen auch den Musikern. Dennoch fließen beim Konzert immer wieder auch ruhigere, teils rein instrumentale Stücke ein, bei denen vor allem die vier Bläser der Flyin’ Tunes glänzen.

Der Funke sprüht aber insbesondere über, als sich die Sängerinnen Almuth Schildmann-Brack und Pina Cagna – etwa bei „New York, New York“, bei „Proud Mary“ oder „Rolling in the Deep“ ins Zeug legen. Während Cagna kraftvoll auf der Bühne auf- und abspringt, dauert es jedoch etwas, bis das Publikum tatsächlich tanzt. Doch schließlich ist die Tanzfläche gut gefüllt, Refrains werden lautstark mitgesungen und Applaus wird von Jubel begleitet.

Spontane Anschlussparty

So breitgefächert wie das Repertoire und das Alter der Bandmitglieder (17 bis 64 Jahre) ist dementsprechend auch das Publikum. „Die Atmosphäre ist immer super“, findet der bekennende Fan Jannik Schulz (17) – und auch Erstbesucherin Katharina Engels ist „rundum zufrieden“, denn „für jeden war etwas dabei“. Zwar gab es kleinere Spiel- und Gesangsfehler, diese wurden aber charmant übergangen – und diese Souveränität wurde stets mit aufmunterndem Applaus honoriert. Über „eine brutale Steigerung“ freut sich dagegen Ingo Heinrich, der Bruder der Saxofonistin Beate Klawonn, der zuletzt vor zehn Jahren ein Konzert der Band besucht hat. Obwohl er selbst eher Heavy Metal höre, „macht der Abend einfach Spaß“.

Und der Spaß ging für die Bandmitglieder und den Zuhörern nach mehreren Zugaben bei einer kleinen spontanen Anschlussparty weiter. Später dürfen sich auch die Musikschule und der Club freuen, weiß Uwe Ottenjann: „Alles, was wir heute einnehmen, fließt an die beiden Fördervereine.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben