Kirche und Religion

Eine Werbeaktion für die Katholische Kirche

Die Plakat-Ausstellung des Grundkurses „Katholische Religionslehre" der Jahrgangsstufe Q2 des Immanuel-Kant-Gymnasiums  ist jetzt rund zwei Wochen lang in der St. Suitbertus-Kirche zu sehen.

Die Plakat-Ausstellung des Grundkurses „Katholische Religionslehre" der Jahrgangsstufe Q2 des Immanuel-Kant-Gymnasiums ist jetzt rund zwei Wochen lang in der St. Suitbertus-Kirche zu sehen.

Foto: Alexandra Roth

Heiligenhaus.   Zwölftklässler des Heiligenhauser Immanuel-Kant-Gymnasiums erarbeiteten Werbeplakate. Wie sie Jugendliche für Kirche begeistern wollen.

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Ein Chat mit der Kirche oder ein QR-Code mit dem Schriftzug „One click to paradise“ – in der Ausstellung des Grundkurses katholische Religion der Jahrgangsstufe Q2 des Immanuel-Kant-Gymnasiums in der Pfarrkirche St. Suitbertus finden sind viele, kreative Plakate.

Gearbeitet wie eine Werbeagentur

Ungefähr drei Monate lang arbeiteten die gut 28 Schüler in Dreier- bis Vierer- Gruppen an ihren Plakaten zum Thema „Werbung für die Kirche“. Sie sollten sich als große Werbeagentur ansprechende Ideen einfallen lassen, die junge Leute in ihrem Alter in die Kirche locken – denn immer wenige junge Menschen interessieren sich für das, was die Kirche zu bieten hat.

Die Idee zu dieser praktischen Arbeit stammte vom Kurs selbst und ergab sich daraus, dass es nach viel theoretischen Arbeit zum Thema Ekklesiologie noch genügend Zeit gab für einen praktischen Abschluss der Reihe.

Mit viel Humor

„Wir wollten die guten Botschaften, die wir zuvor im Unterricht erarbeitet haben, mit Humor darstellen. Unsere Idee war dann schließlich, die theologischen Nachrichten in Alltagssituationen zu verdeutlichen“, sagte Malte Rode. „Doch es sollte auch der Kirche entsprechen und zum Nachdenken anregen“, ergänzte Phil Crewerios, der mit Malte in einer Gruppe war. Auf ihren Plakaten kann man zum Beispiel eine alte Dame und einen Schüler, verkleidet als Pastor, sehen, der für die Dame die Taschen trägt – darüber den Slogan „Kirche trägt“.

Besucher sind von der Ausstellung begeistert

Und die Anregung zum Nachdenken sei gelungen, meinten auch Besucher aus der Gemeinde, die bei der Eröffnung dabei waren. „Ich finde die Plakate unglaublich gut. Sie sprechen mich sofort an“, sagte Ursula Bechthold und ihr Mann Gerhard stimmte ihr begeistert zu: „Mich erfreut es, dass die Schüler mal aus dem Klassenzimmer rauskommen und anderen ihre kreativen Ideen zeigen können.“ Auch Pastor Miklós Nuszer gefällt die Ausstellung:„Ich bin berührt von der Idee, dass junge Menschen sich mit dem Thema Kirche beschäftigen wollen. Daraus kann zudem die Gemeinde profitieren. Die Ausstellung wird noch bis Aschermittwoch zu sehen sein.“

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