Karneval

Die Aule Schmet wird Vereinsheim der Heljens-Jecken

Die Vorfreude auf das Hoppeditzerwachen ist bei den Heljens-Jecken gewaltig groß. Diesmal wird sich aber einiges ändern.

Die Vorfreude auf das Hoppeditzerwachen ist bei den Heljens-Jecken gewaltig groß. Diesmal wird sich aber einiges ändern.

Foto: Alexandra Roth

Heiligenhaus.  Für die Heljens-Jecken in Heiligenhaus läuft es gut: Ein offizielles Vereinsheim gibt es nun – und die Session steht mit Höhepunkten vor der Tür.

Einmal im Monat treffen sich die Heljens-Jecken zum Jeckentisch in der Gaststätte Aule Schmet (Hauptstraße 109a), dort finden die Vorstandssitzungen statt. Nun wurde die Gaststätte auch offiziell zum Vereinsheim ernannt – kurz vor dem Hoppeditzerwachen am Sonntag. Bei der anschließenden Party gibt es einige karnevalistische Höhepunkte.

Messingschild macht Aule Schmet zum offiziellen Vereinsheim der Narren

Stolz hält Nathalie Hohler das ovale Messingschild in der Hand: „1.KG Heljens-Jeckens“ steht darauf, nun verschönert es den Eingangsbereich der Aulen Schmet. Drinnen sitzen die Jecken bei Bier und Kaffee an mehreren Tischen. Sie alle freuen sich, dass diesmal bereits an diesem Sonntag, 10. November, offiziell ihre Karnevalssaison 2019/2020 anfängt. „Traditionell beginnt der Karneval erst am 11.11., aber in den Statuten steht, dass die Fünfte Jahreszeit auch früher eingeleitet werden kann, genauer gesagt, ab dem 4. November“, weiß der erste Vorsitzende, Daniel Tüch.

Grund für die Vorverlegung sei das umfangreiche Rahmenbühnenprogramm, für eine solche Großveranstaltung eigne sich der Sonntag einfach besser als der Montag. Nachdem der „alte“ Hoppeditz, René Georg, aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, verrät Vorstandsmitglied Nathalie Hohler einige Details über den neuen Erzschelm Andreas Reichel. „Er ist natürlich Vereinsmitglied, 43 Jahre alt, Heiligenhauser, bekommt ein neues Kostüm und wird anders geschminkt als sein Vorgänger.“ Eine andere Närrin hört aufmerksam zu. „Und er sieht richtig gut aus“, ergänzt sie grinsend, „konkurrenzlos gut.“

Vielversprechendes Programm nach dem Hoppeditzerwachen

Weil am Sonntag der Martinsmarkt mit ökumenischem Gottesdienst auf dem Rathausplatz stattfindet, wird das Hoppeditzerwachen und auch das anschließende Partyprogramm auf den Parkplatz hinter der Aulen Schmet verlegt. „Wir finden das toll, dass die Betreiber extra für uns die Gaststätte öffnen“, freut sich Schriftführerin Nathalie Hohler, „um 10.45 Uhr stimmt der Fanfarencorps Burgaltendorf unsere Veranstaltung musikalisch ein, um 11.11 Uhr erwacht dann der Hoppeditz.“

Anschließend freuen sich die Karnevalisten auf einige Bühnenhöhepunkte: Um 12 Uhr tanzt die KKC Garde, anschließend folgt der Auftritt der Hagener Sängerin Sarah Carina. Um 14 Uhr wird das Ratinger Prinzenpaar begrüßt, ab 15 Uhr rocken die Krefelder „Rhienstätter“, eine Karneval-Coverband, die bereits Stammgäste bei den Veranstaltungen der Heljens-Jecken sind. Auch der Düsseldorfer Büttenredner Manni der Rocker (17 Uhr) ist nicht zum ersten Mal in Heiligenhaus. „Premiere dagegen hat unsere Vereinstanzgruppe, die erst vor kurzem ins Leben gerufen wurde“, erzählt Nathalie Hohler.

Karnevalssitzung ist fast ausverkauft

Weiter im karnevalistischen Programm geht es im neuen Jahr: Für die bereits dritte Karnevalssitzung der Heljens-Jecken am 24. Januar in der IKG-Aula gibt es bereits kaum noch Karten, nur noch einige Balkonplätze für je 17,50 Euro. Natürlich wird es auch wieder den traditionellen Nelkensamstagszug geben – am 22. Februar 2020 ab 12.11 Uhr. „Uns ist ein eigener Zug ganz wichtig. Wir werden zwar von Nachbarstädten schon mal gefragt, ob wir uns anschließen wollen, aber dem ist nicht so. Vielleicht werden wir aber am Ratinger Zug mit unserem Wagen dabei sein, das hängt unter anderem davon ab, ob sie auf eine vorherige TÜV-Abnahme bestehen. In Velbert und Heiligenhaus braucht man die nicht, aber zum Beispiel in Kettwig“, weiß die Karnevalsexpertin.

Prinzenpaar steht noch nicht fest

Und unklar ist ebenfalls, ob es erstmals ein Heiligenhauser Prinzenpaar geben wird. „Es gibt zwar jemanden, der sich als Prinz zur Verfügung stellen würde“, sagt Nathalie Hohler, „aber ansonsten sind wir noch ratlos. Wir sind aber in alle Richtungen offen, uns würde auch ein Dreigestirn recht sein.“

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