Betreuungsangebot

Campus-Kinder bekommen in Heiligenhaus bald Nestwärme

Kirsten Sme (links) und Corina Hubrich vom SKFM Velbert/Heiligenhaus eröffnen im August die Nestgruppe „CampusKids“. Die Räumlichkeiten am Studentenwohnheim bieten Platz für neun Kinder.

Kirsten Sme (links) und Corina Hubrich vom SKFM Velbert/Heiligenhaus eröffnen im August die Nestgruppe „CampusKids“. Die Räumlichkeiten am Studentenwohnheim bieten Platz für neun Kinder.

Foto: Uwe Möller

Heiligenhaus.  Am 12. August öffnet die Nestgruppe „CampusKids“. Im Herzen der Stadt werden Kinder familiär betreut. Die Räume haben auch einiges zu bieten.

Liya und Jan haben die kleine Kochecke für sich entdeckt. Konzentriert nehmen die beiden Zweijährigen jedes noch so kleine Detail unter die Lupe. Ihre Mütter Evelin S. und Annika A. schauen sich währendessen den Rest der neugestalteten Nestgruppe an. Denn die Räume im Studentenwohnheim an der Campusallee haben noch mehr zu bieten als Töpfe und Pfannen im Miniaturformat.

Mit prüfenden Blicken wandern die interessierten Mütter durch die Einrichtung. Sie gucken sich das liebevoll gestaltete Badezimmer an, schauen sich im Aktivraum um und nehmen den neu gestalteten Außenbereich unter die Lupe. „Das kleine Gartenhäuschen haben wir schon von der Straße aus gesehen. Es ist ein richtiger Blickfang“, sagt Liyas Mutter Annika A.. Sie ist, ebenso wie Evelin S., interessiert an einem Platz in der Nestgruppe und hat sich bewusst gegen eine Kita-Betreuung entschieden. „Wir suchen nach einem kleineren Angebot mit weniger Kindern“, erklärt sie. Noch ist Liyas Lachen allerdings das einzige, was durch die Flure hallt. Die Einrichtung öffnet nämlich erst am 12. August ihre Türen.

Angebot richtet sich an Kinder ab acht Wochen

Die Nestgruppe des akademischen Förderungswerks (AKAFÖ) und der SKFM Velbert/Heiligenhaus. Fachberatungsstelle Kindertagespflege, bietet Platz für neun Kinder. Bisher sind es vier, die an der Campusallee starten wollen. „Die Plätze sind vorrangig für Studierende und Mitarbeiter der Hochschule gedacht. Freie Plätze stocken wir aber mit anderen Interessenten auf“, erklärt Kirsten Sme vom SKFM.

Das Angebot richtet sich an Kinder ab acht Wochen bis zum Kita-Eintritt. Als Kindertagespflegeperson wird Corina Hubrich die CampusKids eröffnen und sich um die ersten Kinder kümmern. Die Arbeit mit Kindern liegt ihr am Herzen: „Man bekommt so viel von den Kindern zurück und freut sich, wenn sie in der Einrichtung angekommen sind.“

Enge Betreuung

Gerade die Eingewöhnungsphase könne manchmal etwas schwierig sein. „Dafür haben wir das Prinzip der Zuschreibung“, erklärt Kirsten Sme. Die ersten Kinder werden Corina Hubrich zugeschrieben – das bedeutet, dass sie die direkte Bezugsperson ist. Die anderen vier Kinder werden von einer zweiten Pflegeperson betreut.

Neben den engen Bezugspersonen herrscht eine Art „Wohnungscharakter“ auf den rund 170 Quadratmetern.

Auch die Möglichkeit zum gemeinsamen Kochen soll es nach der Eröffnung geben. „Zum Anfang bekommen wir das Essen aus der Mensa. Doch es ist angedacht, dass Corina Hubrich kocht“, so Kirsten Sme. Bei den Snacks am Nachmittag werde von Anfang an gemeinsam geschnippelt.

Das soziale Miteinander soll gefördert werden

Das solle das soziale Miteinander fördern. Ähnlich wie eine Kita hat auch die Großtagespflege einen Bildungsauftrag. Haben sich die Kinder im Herzen der Stadt eingewöhnt, sind Touren in die City geplant. Hubrich möchte dem Nachwuchs die Bibliothek zeigen und das Markttreiben erleben. Die Buggys dafür stehen schon bereit.

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