Vereinsleben

Bridgeclub Velbert feiert den 70. Geburtstag in Heiligenhaus

Der Vorstand des Bridgeclubs Velbert 49 schwelgt in seinem Hetterscheidter Vereinslokal Kuhs mit alten Presseartikeln in Erinnerungen. Die Vorstandsmitglieder Margrit Schön (von links), Stephan Peters, Ute Breitgraf, Klaus Zenerio und die Vorsitzende Ulrike Burmester blicken aber auch freudig in die Zukunft.

Der Vorstand des Bridgeclubs Velbert 49 schwelgt in seinem Hetterscheidter Vereinslokal Kuhs mit alten Presseartikeln in Erinnerungen. Die Vorstandsmitglieder Margrit Schön (von links), Stephan Peters, Ute Breitgraf, Klaus Zenerio und die Vorsitzende Ulrike Burmester blicken aber auch freudig in die Zukunft.

Foto: Ulrich Bangert

Heiligenhaus/Velbert.  Der Bridgeclub Velbert besteht seit 1949 und spielt inzwischen in Heiligenhaus. Im Vereinslokal Kuhs wurde nun gefeiert – und Bridge gespielt.

Wenn ein Verein einen runden Geburtstag feiert, kommen viele Gratulanten. So auch beim Bridegeclub Velbert 49, der jetzt sein 70-jähriges Bestehen feierte. Dass aber gleich zwei Bürgermeister unter den Gästen waren, ist einer Eigenheit dieses Clubs geschuldet.

„Wir sind zwar der Bridgeclub Velbert, spielen aber mittlerweile auf Heiligenhauser Boden“, bringt Ulrike Burmeister, 1. Vorsitzende des Vereins, Licht ins Dunkel. Seit vier Jahren treffen sich die 73 Mitglieder zweimal in der Woche im Gasthof Kuhs in Hetterscheidt, um ihrem Hobby zu frönen. Gespielt wird an einem Tisch zu viert, „an guten Spielabenden sind bis zu zehn Tische besetzt“, so Burmeister.

Denksport bis ins hohe Alter

Was ihren Sport so besonders und empfehlenswert macht, darüber sind sich die Mitglieder einig: „Bridge ist ein ausgesprochenes Gehirntraining“erzählen Uta Erlewein und Hannelore Becker, die seit 27 Jahren spielen. Und Ulrike Burmeister ergänzt: „Das ist ein Denksport, den man bis ins hohe Alter ausüben kann.“ Dafür spricht, dass das älteste Clubmitglied stolze 91 Jahre zählt.

Uta Erlewein, die durch ihre Schwiegermutter auf das Spiel aufmerksam wurde, und Hannelore Becker sind ein Team: „Man spielt sich aufeinander ein, muss dem Partner vertrauen und ihn manchmal auch ermahnen“, erzählen sie schmunzelnd. Bridge ist übrigens kein Damen-Sport, wie mancher irrtümlich glauben mag: 15 bis 20 Männer spielen regelmäßig mit.

Neue Mitglieder sind willkommen

„Wir freuen uns, dass Sie in Heiligenhaus eine neue sportliche Heimat gefunden haben“, gratulierte denn auch Bürgermeister Michael Beck ganz herzlich zum 70. Vereinsgeburtstag und sein Amtskollege Dirk Lukrafka aus Velbert stellte heraus, dass die Gründungsmitglieder früh dran waren – denn im Umkreis gehöre der Verein zu den ältesten seiner Art. Gefeiert wurde mit Sekt, Live-Musik, einer Stellwand, an der noch einmal die Presseartikel der Vergangenheit nachzulesen waren und - natürlich – einer Partie Bridge.

Wer gerne dazustoßen möchte: Infos gibt es bei Ulrike Burmeister unter 0177 4030952.

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