Konzert

Brasssonanz spielt wieder Weihnachtliches in St. Suitbertus

Auch im vergangenen Jahr gastierte das Ensemble „Brasssonanz“ in St. Suitbertus. Nun gibt es eine Neuauflage.

Auch im vergangenen Jahr gastierte das Ensemble „Brasssonanz“ in St. Suitbertus. Nun gibt es eine Neuauflage.

Foto: Carsten Klein

Heiligenhaus.  Das Ensemble Brasssonanz kommt wieder nach Heiligenhaus. Und der Erlös aus diesem Konzert fließt einem ganz besonderen Projekt zu.

Der Vorstand des Fördervereins „Unser Dom“ freut sich auf ein besonderes musikalisches Highlight in der Pfarrkirche St. Suitbertus: Das Ensemble Brasssonanz kommt im Dezember zu einem vorweihnachtlichen Konzert nach Heiligenhaus. Und das hat einen doppelt guten Grund.

Ganz besonders froh ist der zweite Vorsitzende des Vereins, Rolf Hitzbleck, darüber, dass das hochkarätig besetzte zwölfköpfige Ensemble von sich aus angefragt hat, ob es denn nochmal kommen dürfe. „Den Musikern hat es gut gefallen bei uns und wir sind stolz darauf, die Gruppe jetzt erneut begrüßen zu können.“ Das Konzert wird am Sonntag, 15. Dezember, um 17 Uhr in St. Suitbertus stattfinden. „Der Termin war zwischenzeitlich wackelig, weil das Ensemble ungefähr zeitgleich zwei Auftritte in der Elbphilharmonie in Hamburg hat“, weiß Hitzbleck.

Auch Bachs Weihnachtsoratorium steht auf dem Programm

Aufgeführt werden von den Blechbläsern das Weihnachtsoratorium von Bach, Vivaldis Doppelkonzert a-Moll und zwei Stücke von Händel, nämlich das Halleluja aus dem Messias und der „Einzug der Königin von Saba“. Auch klassische Weihnachtslieder und moderne Stücke werden von Brasssonanz zu hören sein, der Abschluss des Abends bleibt das Geheimnis der Musiker. „Karten für das Konzert gibt es erstmals auch über www.neanderticket.de und im Kulturbüro“, freut sich Hitzbleck über eine gute Zusammenarbeit mit den Kultur-Verantwortlichen der Stadt.

Selbstverständlich könnten die Karten aber auch weiterhin im Pfarrbüro (Hauptstraße 132) und in der Buchhandlung Kotthaus und Beer (Hauptstraße 209) erworben werden. Und: „Wenn es finanziell schlechtergestellten Familien trotz vorhandenen Interesses nicht möglich ist, das Konzert zu besuchen, können die sich gerne im Pfarrbüro melden, dann suchen wir eine Lösung“, so der zweite Vereinsvorsitzende. Die rund 150 Besucher des ersten Konzerts, das unter dem Motto „Händel und Gretel“ stand, waren jedenfalls durch die Bank begeistert.

Ein etwaiger Gewinn kommt der Kirche zugute

Ein etwaiger Gewinn aus dem Kartenverkauf – insgesamt passen bis zu 350 Zuhörer in die Pfarrkirche – kommt dem Förderverein und dessen Arbeit für den Dom zugute. Und dieses Geld wird für Renovierungsarbeiten auch dringend gebraucht: „Schon seit Jahren hadern wir mit einem Chorkreuz auf der Kirche, das nicht mehr schön aussieht“, berichtet Rolf Hitzbleck.

So sei der Kunstschmied, mit dem sich der Förderverein zwecks einer Lageeinschätzung in Verbindung setzte, zunächst mit einer Drohne über die gesamte Kirche geflogen und habe weitere Baustellen offengelegt. Dabei stellte sich heraus: „Auch der Wetterhahn ist nicht in bester Verfassung. Er steht schief und dreht sich wahrscheinlich nicht mehr. Außerdem sind mehrere Schindeln auf dem Dach kaputt und nicht da, wo sie hingehören“, so Hitzbleck weiter.

Reparaturarbeiten werden eine fünfstellige Summe kosten

Da der gesamte „Dom“ unter Denkmalschutz steht, müssen vor Reparaturen erst die entsprechenden Genehmigungen eingeholt werden – „der Antrag läuft“. Das drei Meter hohe Chorkreuz, das nur vom Südring aus gesehen werden kann und das sich in einer Höhe von 32 Metern befindet, müsste mit einem Hubsteiger heruntergeholt werden. Für alle Reparaturen zusammen beliefe sich die Höhe der Kosten auf eine wohl fünfstellige Summe, Angebote werden derzeit eingeholt. Vor dem Frühjahr werde aber definitiv nicht mit Arbeiten begonnen.

Gut, dass es dafür auch den Förderverein gibt, denn: „In den 12 Jahren, die der Verein besteht, haben wir 250.000 Euro gesammelt“, so Hitzbleck, der sich zurzeit über 90 Vereinsmitglieder freut, gerne aber auch weitere Interessierte in den Reihen der Aktiven begrüßen würde.

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