Brauchtum

Beteiligte ziehen eine positive Bilanz des Stadtfests

20.000 Besucher zählen die Veranstalter des Heiligenhauser Stadtfests an den vier Tagen. Sie feierten alle, wie erwartet, friedlich – aber es kam zu Vorfällen abseits der Sause.

20.000 Besucher zählen die Veranstalter des Heiligenhauser Stadtfests an den vier Tagen. Sie feierten alle, wie erwartet, friedlich – aber es kam zu Vorfällen abseits der Sause.

Foto: Carsten Klein

Heiligenhaus.   Heiligenhaus hat friedlich sein Stadtfest gefeiert. Vorfälle gab es nur abseits der Sause. Und die Feuerwehr hatte ein fast einmaliges Erlebnis.

Eine durchweg positive Bilanz zum Stadtfest ziehen die Organisatoren und Behörden. „Es hätte nicht besser laufen können“, freut sich André Saar vom Stadtmarketing, „besonders Beachvolleyball und der Strand sind sehr gut angekommen.“ Insgesamt habe das viertägige Stadtfest gut 20.000 Besucher in die City gelockt, so Almuth Schildmann-Brack, Leiterin des Kulturbüros, „und es ist unglaublich gut gelaufen“. So hätten die rund 50 Helfer nach der Veranstaltung durchgehend lobende Worte gehört.

„Die Leute waren weitestgehend friedlich“, lobt auch Bezirkspolizist Andreas Piorek. Aber Freitagabend habe es zwei kleine Einsätze gegeben, es waren Auseinandersetzungen abseits des Fests. In einem Fall ermittele nun die Kriminalpolizei, so die Behörde, weil bei dem Streit zwischen zwei betrunkenen Männern an der Alten Kirche einer ein Messer bei sich hatte.

Ruhig sei die Veranstaltung ebenfalls für das Ordnungsamt verlaufen, so Leiter Andreas Koch-Maciejeski. Jedoch mussten gut ein Dutzend Autos abgeschleppt werden, meist für den verlegten Wochenmarkt auf dem Basildonplatz.

Die Feuerwehr rückte auch zu einem Einsatz aus; ein Rollerfahrer war gestürzt. Aufgefallen ist die Wehr aber nicht durch Blaulicht, sondern durch ihre Mitarbeit an der Vereinsmeile – durch einen Stand und einen Flashmob mit Tanz in voller Montur.

„Mehr kann man nicht schaffen“, so wie das Fest organisiert sei, lautet das Fazit von Schildmann-Brack, die sich künftig eine noch engere Zusammenarbeit aller Beteiligten wünscht.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben