Unfall

Bauarbeiter bei Sturz von einem Gerüst schwer verletzt

Zunächst wurde der schwer verletzte Bauarbeiter nach dem Sturz vom Rettungsdienst versorgt, ehe er mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde (Symbolbild).

Zunächst wurde der schwer verletzte Bauarbeiter nach dem Sturz vom Rettungsdienst versorgt, ehe er mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde (Symbolbild).

Foto: STEFAN AREND / FFS

Heiligenhaus.  Auf der Baustelle des Heiligenhauser Nahversorgungszentrums ist ein Mann von einem Gerüst gefallen. Rettungsarbeiten erwiesen sich als schwierig.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Großeinsatz für die Rettungskräfte auf der Baustelle des Nahversorgungszentrums: Aus bislang unbekannter Ursache ist am Donnerstag (28. November) gegen 10.55 Uhr ein Bauarbeiter rund fünf Meter von einem Gerüst in die Tiefe gestürzt. Dabei wurde der Mann schwer verletzt und musste mit einem Hubschrauber in ein Spezialkrankenhaus geflogen werden.

Unwegsames Gelände erschwert die Rettungsarbeiten

Erheblich erschwert wurden die Rettungsarbeiten durch das große und unwegsame Gelände der Baustelle an der Westfalenstraße. Deswegen forderte die Besatzung des Rettungswagens Feuerwehrkräfte zur Unterstützung an. Diese brachten weiteres Material zur Unfallstelle und unterstützten beim Transport des Patienten.

Auf Bitten des Notarztes wurde ein Rettungshubschrauber nachbestellt. Nachdem dieser direkt auf der Baustelle gelandet war, trugen die Einsatzkräfte den Bauarbeiter gemeinsam zunächst in den Rettungswagen. Auch das bereitete Schwierigkeiten: „Die ausgelegten Stahlarmierungen und die spitzen Stahlstreben waren richtige Stolperfallen. Dazu kam das sehr matschige, unwegsame Gelände“, erklärte der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Nils Vollmar. Im Einsatz waren insgesamt 12 Kräfte von Feuerwehr, dem Rettungsdienst Ratingen-Heiligenhaus, dem Notarztteam aus Essen sowie dem Rettungshubschrauber „Christoph 9“ aus Duisburg.

Bereits der zweite Unfall auf der Baustelle

Dies war bereits der zweite Unfall in diesem Jahr auf der Baustelle des Nahversorgungszentrums: Im Juli hatte eine 77-Jährige beim Rangieren mit ihrem Auto die Absperrung zur Baugrube durchbrochen und war ebenfalls in die Tiefe gestürzt. Die Seniorin wurde schwer verletzt und musste mit Spezialgerät aus dem Wagen befreit werden. Auch sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben