Stadtentwicklung

Auf dem Campus entsteht ein Wohnheim

So soll das neue Studentenwohnheim aussehen, das östlich vom Campus Heiligenhaus an der Kettwiger Straße entstehen soll. Hier sollen ab Mitte des Jahres 2018 insgesamt 42 Studenten wohnen können.

So soll das neue Studentenwohnheim aussehen, das östlich vom Campus Heiligenhaus an der Kettwiger Straße entstehen soll. Hier sollen ab Mitte des Jahres 2018 insgesamt 42 Studenten wohnen können.

Heiligenhaus.   Wohngebäude für 42 Studenten soll bis Mitte 2018 östlich vom Uni-Bau entstehen. Stadtentwicklungsausschuss entscheidet nächsten Dienstag.

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Fast unter einem Dach studieren und wohnen: Das können Studenten demnächst in Heiligenhaus. Denn voraussichtlich bis Mitte 2018 soll gleich neben dem Campus auf dem ehemaligen Kiekert-Areal ein Studentenwohnheim gebaut werden. Die Arbeiten sollen nach jetzigem Stand im kommenden Sommer beginnen, wie Architekt Ulrich Krampe erläuterte.

Dessen Bochumer Architektenbüro Krampe-Schmidt hat die Pläne für das neue Studentenwohnheim entworfen. Am kommenden Dienstag wird der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Heiligenhaus dann über das weitere Vorgehen befinden. Probleme erwartet Ulrich Krampe aber keine; das Projekt sei mit der Stadt und den zuständigen Gremien gut abgestimmt, sagt er.

Helle Klinkerfassade

Auch sonst scheint alles stimmig zu sein. Das dreigeschossige Gebäude, das unmittelbar östlich des Fachhochschulgebäudes gebaut wird, soll 42 Studenten ein Heim bieten und mit einer hellen Klinkerfassade versehen sein. Diese soll sich farblich von dem grauen Klinker des Campus-Gebäudes absetzen. „So bekommt das Wohnheim einen freundlichen und ansprechenden Charakter“, schildert der Architekt weiter. Zu dieser Atmosphäre trügen auch bodentiefe Fenster bei. Des Weiteren soll das Gebäude als Niedrigenergiehaus errichtet werden.

Aufgeteilt ist das neue Wohnheim in 36 Doppelappartements (mit jeweils 46 Quadratmetern) und sechs Einzelappartements (30 Quadratmeter groß). Bei den Doppelwohneinheiten gebe es zwei Schlafzimmer. „Die Bewohner teilen sich dann die Küche und das Bad“, berichtet Krampe und betont die damit verbundene Nachhaltigkeit des Gebäudes. Denn: Sollte das Wohnheim irgendwann nicht mehr benötigt werden, könne es eine „Nachverwertung“ etwa in Form von normalen Wohnungen geben. Ein Aufzug ist übrigens für das Gebäude nicht vorgesehen. Dafür soll es aber Parkplätze in ausreichender Zahl an dem Haus geben.

Daneben ist noch eine Kinderkrippe in dem neuen Gebäude geplant. Diese soll 140 Quadratmeter groß sein und Platz für neun Kinder bieten. Wie teuer das Studentenwohnheim sein wird, lässt sich nach Angaben des Architekten allerdings noch nicht ganz genau beziffern: So müssten nach der Genehmigung des Bauantrags zunächst „die Fachingenieure die Baukosten ermitteln“ – und dabei viele Sachen berücksichtigen wie etwa die Heizungs- und die Lüftungsanlagen des Gebäudes. Daher wollte sich Ulrich Krampe noch nicht weiter zur Höhe der Baukosten äußern.

Dafür legt er sich bei der Bauzeit fest: „Diese wird ein Jahr dauern“, erklärt der Architekt. Pünktlich zu Semesterbeginn ab Mitte 2018 solle das Haus dann also bezugsfertig für die Studenten sein.

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