Heiligenhaus. Erneut muss die Feuerwehr Heiligenhaus zur Hauptstraße ausrücken, weil dichter Rauch aus der Filiale der Kreissparkasse dringt. Der Grund.

Für die Einsatzkräfte war es ein Déjà-vu: In der Nacht zu Sonntag, 19. November, musste die Heiligenhauser Feuerwehr erneut zur Kreissparkasse an der Hauptstraße ausrücken – wie schon eineinhalb Wochen zuvor. Gegen 3.05 Uhr hatte die dortige Brandmeldeanlage erneut ausgelöst und Alarm geschlagen – und wieder drang beim Eintreffen der Feuerwehr dichter Rauch aus dem SB-Foyer.

Bei der Erkundung stellte sich dann heraus, dass auch der Grund für den Rauch der gleiche wie in der Nacht zum 10. November war: Die Vernebelungsmaschine, die im Idealfall Kriminellen – wie Geldautomatensprengern – die Sicht nehmen soll, hatte ausgelöst.

Kreissparkasse ist der erneute Einsatz in Heiligenhaus „wahnsinnig unangenehm“

Die Ursache: „Ein technischer Defekt“, berichtet Lutz Strenger von der Kreissparkasse Düsseldorf auf WAZ-Anfrage. „Das ist uns wahnsinnig unangenehm, weil deswegen nicht nur wieder die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr mitten in der Nacht aus den Betten mussten, sondern auch die Anwohner erneut aufgeschreckt wurden.“

Bewegungsmelder wurde gerade neu justiert

Die Filiale der Kreissparkasse Düsseldorf in Heiligenhaus. Das dortige SB-Foyer ist nachts geschlossen.
Die Filiale der Kreissparkasse Düsseldorf in Heiligenhaus. Das dortige SB-Foyer ist nachts geschlossen. © FUNKE Foto Services | Judith Michaelis

Anders als vor eineinhalb Wochen – als ein im Foyer (das nachts gesperrt ist) schlafender Obdachloser die Anlage auslöste, war es laut Strenger dieses Mal wirklich die Technik. Der Bewegungsmelder sei am Freitag von der Fachfirma neu justiert worden – und offensichtlich wurde vom Melder eine Türbewegung „eingefangen“.

Kein Sprengversuch oder andere kriminelle Handlung

Es habe jedenfalls keinen Sprengversuch oder Ähnliches gegeben, betont Strenger. Und auch eine Sprecherin der Kreispolizei bestätigt: „Es war ein Fehlalarm.“

„Wir sind nun in engem Austausch mit dem Dienstleister, damit das nicht wieder vorkommt“, so Strenger.

Im aktuellen Fall war die Feuerwehr rund eineinhalb Stunden im Einsatz: Die vernebelten Bereiche wurden per Hochdruck gelüftet.