Heiligenhaus. Das Heiligenhauser Unternehmen Zismann und die Stadt Heiligenhaus machen bei „Ökoprofit 2023“ mit und schützen so das Klima.

„Klimaschutz ist ein Gewinn – nicht nur für die Unternehmen, die an dem Projekt Ökoprofit teilnehmen, sondern für den gesamten Kreis Mettmann“, sagte Dr. Stephan Kopp, Technischer Dezernent des Kreises Mettmann, bei einem Treffen der beteiligten Firmen.

„Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr so viele Betriebe dabei sind und gemeinsam ressourcenschonend gewirtschaftet und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird“, so Kopp weiter. Gastgeber für die „Zwischenbilanz“ der diesjährigen „Ökoprofit“-Staffel war „Caesar Loretz“ in Hilden.

„Ökoprofit“: Ganz unterschiedliche Unternehmen machen mit

Dass „Ökoprofit“ für fast alle Betriebe – egal, ob produzierendes Unternehmen oder Dienstleister, Handwerksbetriebe oder soziale Einrichtungen – interessant ist, zeigt sich auch bei dieser Staffel im Kreis Mettmann: So nehmen neben einem Produktionsunternehmen – wie beispielsweise Witte Niederberg – auch ein Vermessungsbüro aus Haan und ein Umzugsunternehmen teil.

Alle Unternehmen haben das Ziel, durch viele kleine und große Maßnahmen ihren Verbrauch an Energie, Roh- und Betriebsstoffen, Abfällen und Wasser zu reduzieren, die Mitarbeiter zu sensibilisieren und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Nicht zuletzt führen diese Maßnahmen meist zu nicht unerheblichen Einsparungen bei den Betriebskosten.

Stadt Heiligenhaus ist die einzige Stadtverwaltung, die dabei ist

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Die Stadt Heiligenhaus als einzige beteiligte Stadtverwaltung aus dem Kreisgebiet hat unter anderem smarte Thermostate eingebaut und flächendeckend Bewegungsmelder im Rathaus installiert. Darüber hinaus wurde die elektrische Fahrzeugflotte erweitert.

Auch die Stadt Heiligenhaus beteiligt sich bei „Ökoprofit“: Unter anderem wurden im Rathaus smarte Thermostate eingebaut und flächendeckend Bewegungsmelder installiert.
Auch die Stadt Heiligenhaus beteiligt sich bei „Ökoprofit“: Unter anderem wurden im Rathaus smarte Thermostate eingebaut und flächendeckend Bewegungsmelder installiert. © www.blossey.eu / FUNKE Foto Service | Hans Blossey

Zismann Druckguss in Heiligenhaus tauscht Ofen aus

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Zismann Druckguss aus Heiligenhaus beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Druckguss aus Aluminium und Zink. Im Rahmen des Projekts “Ökoprofit“ wurde der gasbeheizte, offene Vorschmelzofen gegen eine gedeckelte elektrobeheizte und energieeffiziente Version ausgetauscht. Außerdem investierte die Firma in eine E-Auto-Firmenflotte mit Ladepark und baute eine Photovoltaikanlage ein.

Beispiel zeigt: Die Maßnahmen der Unternehmen bringen etwas

Dass die Maßnahmen etwas bringen, zeigt das Beispiel Witte Niederberg: Im Vergleich zum Jahr 2021 hat das Unternehmen 916.079 Kilowattstunden Energie gespart. Davon entfielen rund 205.000 Kilowattstunden auf die Stromeinsparung und knapp 711.000 Kilowattstunden auf die Gaseinsparung. Das Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in Velbert ist es, eine Photovoltaikanlage zu installieren, die Heizungsanlage durch den Einsatz einer Wärmepumpe zu verbessern und den Gasofen zu ersetzen.

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Die "Ökoprofit"-Teilnehmer aus dem gesamten Kreis Mettmann trafen sich, um Zwischenbilanz zu ziehen.  © Kreis Mettmann

Die Gesamtbilanz wird zum Staffelabschluss am Jahresende gezogen. Dann werden – nach bestandener Abschlussprüfung – die teilnehmenden Unternehmen öffentlich mit dem Zertifikat „Ökoprofit-Betrieb Kreis Mettmann 2023“ ausgezeichnet.