Autobahn

Am Sonntag gibt es eine einmalige Fahrradtour über die A 44

Auf der Seite, die nach Düsseldorf führt, wird die Fahrradtour nach Hetterscheidt und zurück unternommen.

Foto: Heinz-Werner Rieck

Auf der Seite, die nach Düsseldorf führt, wird die Fahrradtour nach Hetterscheidt und zurück unternommen. Foto: Heinz-Werner Rieck

Heiligenhaus.   Von Heiligenhaus Hofermühle geht es nach Hetterscheidt und zurück. Um 14 Uhr geht’s an der Ratinger Straße los. Was man sonst noch wissen sollte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Noch können es viele Heiligenhauser gar nicht so recht glauben: Im April, so nun der letzte Stand, soll das Teilstück der A 44 zwischen Hetterscheidt und der Hofermühle endlich eröffnet werden. Doch bevor die Kraftfahrzeuge über die Piste düsen, werden diese vier Kilometer Bundesautobahn am Sonntag mit dem Fahrrad zu befahren sein – allerdings nicht individuell, sondern bei einer geführten Tour.

Normalerweise ist Michael Krahl nicht als Leiter von Fahrradtouren bekannt, sondern als Fachbereichsleiter für Straßenbau der Stadt Heiligenhaus – aber eben auch als aktiver Radler. Riesig ist nun seine Freude, dass aus dem einst mal grob geplanten Vorhaben, vor der Autobahneröffnung diese mit dem Rad zu erkunden, nun Realität wird. „Ich freue mich darauf, das ist doch eine tolle Gelegenheit“, so Krahl.

Treffpunkt ist an der Ratinger Straße

Die letzten Arbeiten auf der östlichen A 44 würden nun laufen. „Wir treffen uns am Sonntag, 18. März, um 14 Uhr an der Ratinger Straße – künftige Auffahrt Richtung Düsseldorf – wo bereits im Sommer 2015 das Kino-Event durch die Filmstiftung NRW und das Stadtmarketing Heiligenhaus stattgefunden hat“, teilt Krahl mit.

Da die Aktion aufgrund des Wetters mehrfach verschoben wurde und jetzt relativ spontan zustande komme, gebe es jedoch kein Begleitprogramm und auch keine Verpflegung, sondern pures Radfahren – „natürlich gerne mit Fotoapparat. Die Strecke ist ca. vier Kilometer lang, so dass insgesamt acht Kilometer auf der Autobahn zurückzulegen sind“, so Krahl weiter. Die Tour beginne und ende ausschließlich an der Auffahrt Ratinger Straße. Aus Sicherheitsgründen sei kein Auf- oder Abfahren in Hetterscheidt oder zwischendurch auf der Strecke gestattet.

Gefahren wird ausschließlich auf einer Seite

Auch werden dabei nicht beide Seiten abwechselnd gefahren, sondern „ausschließlich auf der Richtungsfahrbahn Düsseldorf. Ein Wechsel der Fahrbahn funktioniert wegen der Betongleitschutzwände nicht und ist auch wegen Restarbeiten auf der südlichen Fahrbahn nicht vorgesehen“, teilt Michael Krahl mit. Und rät: „An der Auffahrt Ratinger Straße gibt es keine Parkmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge. Wer also mit Auto und Fahrradträger anfährt, muss sich einen Parkplatz in der Umgebung suchen und die letzte Meile radeln.“

Mit dem Fahrrad könne man dann sowohl über die Straße In der Leibeck als auch über den neu hergestellten Verbindungsweg vom Weimarer Weg zur Ratinger Straße kommen. Auch entlang der Ratinger Straße habe der Landesbetrieb Straßenbau NRW auf einem Kilometer Länge zwischen den Auffahrten einen einseitigen Rad- und Gehweg im Zuge des Autobahnbaus hergestellt.

Bislang sei die Wettervorhersage kühl, aber trocken, so dass die Stadt Heiligenhaus auf eine gute Beteiligung hoffe, so scherzt Krahl: „Die Polizei führt die Tour auf dem Fahrrad an – es soll jedoch keine Geschwindigkeitsüberwachung auf der A 44 geben.“

>>> INFOS ZUR TOUR ÜBER DIE A 44

  • Wer Lust hat, das neue Autobahnteilstück mit dem Rad zu erkunden, kann bei der Tour mitfahren. Treffpunkt ist am Sonntag, 18. März, um 14 Uhr an der Auffahrt Richtung Düsseldorf an der Ratinger Straße.
  • Da die Tour nun recht spontan stattfindet, wird es kein Begleitprogramm und keine Verpflegung geben. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung im Vorfeld nicht notwendig.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik