Ehrenamt

„Wir machen’s schön“

Wilhelm Arnscheidt

Wilhelm Arnscheidt

Foto: Funke Foto Services

Hattingen.  Wilhelm Arnscheidt ist St. Georg verbunden.

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„Da auf der Bank haben wir immer gesessen“, zeigt Wilhelm Arnscheidt in eine Ecke der St.-Georgs-Kirche. Hier saß er nicht nur mit seiner Mutter beim Weihnachts-Gottesdienst. Der heute 73-Jährige ist in der Kirche mit dem schiefen Turm getauft und konfirmiert worden, hat dort geheiratet. Und ist dort in besonderem Maß ehrenamtlich aktiv, was jetzt mit der Dankeschön-Medaille honoriert wurde.

„Wir machen’s schön, wir machen’s richtig – gute Freunde sind uns wichtig“: Den Spruch hat der Kirchbaumeister an die Wand in den Katakomben von St. Georg gemalt, nachdem die groben Bauarbeiten für die Dombauhütte erledigt waren. Er hat nicht nur die Treppe zu dem Raum und viele Handwerksarbeiten erledigt. „Ich habe Kalligrafie gelernt“, erzählt er. Die Schönschrift macht sich nicht nur gut an der Wand, sondern ist auch gefragt, wenn es um das Ausfüllen von Urkunden geht.

Die Dombauhütte ist auch Planungsbüro für Konzerte und Aufenthaltsort danach. Termine für die folgende Zeit hängen dort. So steht am Mittwoch, 23. März, ein Treffen an, bei dem der Einsatz von fünf syrischen Helfern koordiniert werden soll, die bei Pflanzarbeiten helfen werden. Außerdem soll St. Georg „eine Kirche im Rosengarten“ werden, berichtet Arnscheidt von Plänen des Pfarrers Udo Polenske.

Der zweifache Vater und doppelte Großvater erledigt Küsterarbeiten, lässt den Klingelbeutel rumgehen, betreut die „offene Kirche“. Gesellenverein und Evangelische Handwerker wissen, was sie an ihm haben. Tanzcafé und Marinebund zählen auf ihn. „Meine Frau arbeitet noch“, sagt er verschmitzt auf die Frage, ob das Privatleben nicht zu kurz komme. Briefmarken und Eisenbahnen hat er drangegeben, „man kann nicht alles machen“.

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