Tierschutz

Wer kann Pony Funny und Pferd Casper aufnehmen?

Ein neues Zuhause mit einer grünen Wiese wie dieser suchen ein Pony und ein Pferd, die aus Tierschutzgründen sichergestellt wurden.

Ein neues Zuhause mit einer grünen Wiese wie dieser suchen ein Pony und ein Pferd, die aus Tierschutzgründen sichergestellt wurden.

Foto: Boris Roessler / dpa

Hattingen.   Aus Tierschutzgründen hat der EN-Kreis ein Pony und ein ehemaliges Springpferd in Obhut genommen. Jetzt sucht er ein neues Zuhause für beide.

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Das Veterinäramt des Ennepe-Ruhr-Kreises sucht neue Besitzer für ein Pferd und ein Pony. Das Amt hatte die Tiere bereits vor einigen Wochen aus Tierschutzgründen in seine Obhut genommen.

Nach umfangreicher Pflege und tierärztlicher Behandlung können die Tiere nun vermittelt werden, teilt der Ennepe-Ruhr-kreis mit. Das Veterinäramt sucht daher Pferdefreunde, die den beiden ein neues Zuhause bieten wollen und können.

Veterinäramt verlangt Besichtigung und geringe Schutzgebühr

Wer eines der Tiere oder sogar beide aufnehmen möchte, muss folgende Voraussetzungen erfüllen: Die Tiere werden nur gegen eine geringe Schutzgebühr abgegeben. Zudem besichtigt das Veterinäramt den Stall und die Auslauffläche, die Interessenten zu bieten haben.

Pony Funny und Springpferd Casper

Die Tiere im Kurzporträt: Das dunkelbraune Pony Funny ist rund 20 Jahre alt. „Es kann noch geritten werden und ist kinderlieb“, so das Veterinäramt. Da es unter chronischer Hufrehe leidet, benötigt es allerdings spezielles Futter und darf nur eingeschränkt auf die Weide.

Das ehemalige Springpferd Casper ist ebenfalls dunkelbraun und vermutlich 17 Jahre als. Es hat einen irreversiblen Sehnenschaden, was das Reiten unmöglich macht. „Reiten ist aber ja nicht Alles. Ohne Wenn und Aber kann Casper anderen Tieren auf der Weide noch Gesellschaft leisten und so einen ebenso schönen wie verdienten Pferd-Lebensabend verbringen“, heißt es aus dem Kreisveterinäramt.

Kontakt zum Veterinäramt des Ennepe-Ruhr-Kreises

Wer Funny und Casper ein neues Zuhause bieten will, kann sich für weitere Fragen an André Oßenbrüggen im Schwelmer Kreishaus wenden. Er ist erreichbar unter
02336/93 2635

oder per Email an A.Ossenbrueggen@en-keis.de.

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