Stadtwerke

Stadtwerke Hattingen stemmen den Umzug ins neue Haus

Der Neubau der Stadtwerke Hattingen liegt an der Straße „Weg zum Wasserwerk“. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jetzt umgezogen.

Der Neubau der Stadtwerke Hattingen liegt an der Straße „Weg zum Wasserwerk“. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jetzt umgezogen.

Foto: Fischer

Hattingen.  Die 40 Beschäftigen arbeiten jetzt gemeinsam am „Weg zum Wasserwerk“. Das sieben Millionen Euro teure Gebäude ist nach 14 Monaten Bauzeit fertig.

Die Stadtwerke sind umgezogen. In der vergangenen Woche wechselten die 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des lokalen Energieversorgers von der Gasstraße in ihr neues Domizil an der Straße „Weg zum Wasserwerk“. Zeit- und Kostenrahmen wurden eingehalten. So konnte die Belegschaft das sieben Millionen Euro teure Gebäude nach 14 Monaten Bauzeit beziehen.

„Der funktionale Neubau ist eine unverzichtbare Investition in die Zukunft der Stadtwerke Hattingen“, betont Lars Tellmann, seit Januar Geschäftsführer der Stadt-Tochter. „Das Haus bietet auf 2600 Quadratmetern Raumfläche den dringend benötigten Platz für zeitgemäßes Arbeiten und bleibt unserem Selbstverständnis und der Zweckmäßigkeit gleichermaßen verpflichtet.“

Verwaltung und Werkbetrieb baukörperlich verwoben

Architekt Boris Biskamp lenkt den Blick auf die Unterbringung der beiden Unternehmensteile Verwaltung und Werkbetrieb: „Sie sind optisch getrennt ablesbar und dennoch baukörperlich verwoben. Ein Haus mit zwei Funktionen, dessen Architektur die Einheit der Stadtwerke Hattingen zum Ausdruck bringt.“

Stadtwerke-Prokurist Jörn Steinmann freut sich über die Bauphysik: „Das neue Gebäude bietet auch ohne Vollklimatisierung im Sommer wie im Winter Wohlfühlatmosphäre. Eine dachintegrierte Photovoltaikanlage sorgt für den Stromertrag.“

Mit dem Umzug sind jene Zeiten vorbei, in denen der Stadtwerke-Chef im ehemaligen Wohnzimmer eines Werkstattleiters die Geschäfte führte. Die Immobilie stammte aus dem Jahr 1910 und war nicht nur energetisch in die Jahre gekommen. Der Platz reichte hinten und vorne nicht. Weil die Sanierung rund drei Millionen Euro gekostet hätte, haben sich die Stadtwerke bereits im Jahr 2014 für den Bau in Steinwurfweite entschieden. Das Areal gehört der Stadt-Tochter und hat in den vergangenen Jahren als Lager gedient.

Besucher haben auch nach dem Umzug weiterhin eine Anlaufstelle in der Innenstadt. Das Kundenzentrum mit der Adresse Obermarkt 1 bleibt bestehen.

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