Freizeit

Sprockhövel: Förderantrag für Skateranlage kann starten

Es ist geplant, in Haßlinghausen eine neue Skateranlage zu errichten. Noch fehlen die finanziellen Mittel.

Es ist geplant, in Haßlinghausen eine neue Skateranlage zu errichten. Noch fehlen die finanziellen Mittel.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Sprockhövel.  In letzter Ratssitzung wurde die Verwaltung Sprockhövels beauftragt, Mittel für eine Skateranlage aus einem Landesprogramm zu beantragen.

Die Verwirklichung einer Skateranlage in Haßlinghausen ist einen wichtigen Schritt näher gerückt. Am Donnerstag wurde in der letzten Ratssitzung in dieser Legislatur einstimmig grünes Licht dafür gegeben, dass die Verwaltung Fördermittel für die auf rund 200.000 Euro veranschlagte Freizeitanlage beantragen soll.

Standort in Haßlinghausen gefunden

Seit Ende 2018 gibt es in Sprockhövel die Beschäftigung mit einer Skateranlage für Jugendliche, die vorher am Busbahnhofbahnhof in Haßlinghausen mit ihren Brettern für einigen Unmut bei den Anwohnern gesorgt hatten. Nach der erfolgreichen Standortsuche an der Poststraße/Glückauf-Trasse, die Örtlichkeit liegt nur fünf Gehminuten vom Busbahnhof entfernt, kam eine Bauvoranfrage, dann das Baugenehmigungsverfahren.

Zusage von Vital-Projekt

Frühzeitig war klar, dass eine Stärkungspaktkommune die Finanzierung allein nicht leisten konnte. Zuerst hat die mit der neuen Anlage verbundene Skatergruppe eine Antrag als Fördermaßnahme im Rahmen des Vital-Projektes gestellt, eine Förderzusage über 130.000 Euro lag bereits vor. 70.000 Euro wären Eigenanteil gewesen, das hätte die Stadt nach Auskunft der Verwaltung aus der Kreisumlage finanziert, aus Mitteln, die nicht komplett verbraucht sind. „Doch dann wurde nach der Sommerpause bekannt, dass das Land noch Mittel hat aus dem Sportförderprogramm“, erläuterte ZGS-Chef Ralph Holtze in der Ratssitzung, da passte die Haßlinghauser Skateranlage als Investition gut hinein.

Antragsformulare fehlen

Anders als bei der normalen Städtebauförderung ist für das laufende Programmjahr eine hundertprozentige Förderung möglich, 2021 immerhin noch zu 90 Prozent. „Die Anträge müssen wir bis 16. Oktober an die Bezirksregierung stellen“, berichtet Holtze. Zurzeit hapert es an den richtigen Antragsformularen, die Arnsberg nicht liefern könne, informiert der ZGS-Leiter. Holtze hat inzwischen der Skatergruppe geholfen, einen mustergültigen Bauantrag zu stellen, das darf die Stadt nicht selbst tun.

Doppelt abgesichert

Gibt es vom Land nun eine Zusage bis Anfang Dezember, könnte die Förderzusage von Vital aufgespart werden. Kommen die NRW-Mittel nicht, kann bis zum 22. Dezember noch dieser Antrag gestellt werden. Für dieses Manöver benötigte die Verwaltung einen Beschluss, den sie auch bekam.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben