Orgelerneuerung

Spenden reichen aus für die Orgelsanierung in Hattingen

Dr. Christian Vorbeck weihte die überholte Orgel ein. Fotos:Carsten Klein

Dr. Christian Vorbeck weihte die überholte Orgel ein. Fotos:Carsten Klein

hattingen.   Der symbolische Verkauf von Orgelpfeifen, Konzerte und Spenden bringen über 20.000 Euro für Niederwenigern. Geld bleibt übrig für Kirchenmusik.

„Wir bekommen die komplette Sanierung mit Spenden hin und liegen mit dem erzielten Betrag sogar darüber“, freut sich Pfarrer Ludwig Nelles. Für die Sanierung der Orgel in der evangelischen Kirche Niederwenigern sind mehr als 20.000 Euro zusammengekommen. In den Genuss des frischen Klangs kamen jetzt knapp 100 Gäste beim ersten Konzert nach der Überholung.

Normalerweise bittet Ludwig Nelles am Ende eines Konzerts um eine Spende. Das war beim Orgelkonzert mit Dr. Christian Vorbeck diesmal anders. „Das lassen wir heute“, sagte der Pfarrer. Handelte es sich bei der Veranstaltung doch um ein Dankeschön an die zahlreichen Spender, die die Sanierung der Orgel mit ermöglicht hatten.

Der Gesamtbetrag ist aus unterschiedlichen Kanälen zusammengeflossen. So wurden 80 Orgelpfeifen „gekauft“. Die Paten nahmen sie natürlich nicht mit nach Hause – Klang und Anblick der Orgel wären sicher nicht berauschend gewesen – sondern spendeten den Betrag. Besonders gern genommen wurden die großen, sichtbaren und damit teuren Pfeifen. Geld kam außerdem durch eine Reihe von zehn Spendenkonzerten zusammen und durch zusätzliche Spenden von Bürgern.

Zur Freude der Gemeinde ist mehr Geld geflossen als es gekostet hat, die 1000 Orgelpfeifen auszubauen, zu reinigen und wieder einzusetzen. Sodass ein Polster übrig bleibt, das in die Kirchenmusik fließen soll. Dadurch kann sich Niederwenigern das ein oder andere Konzert erlauben und hat etwas in der Hinterhand, um Beteiligte zu bezahlen. Zum Auftakt war die Toccata und Fuge von Bach zu hören, ein frühes Meisterwerk voller Jugendkraft – passend zur frisch erblühten Orgel.

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