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Schulzentrum Holthausen nimmt das Berufskolleg auf

Unterzeichnen: Landrat Schade (li.), Bürgermeister Glaser. Hinten: Schulleiter Hoffmann (li.), Buschhaus (re.) und  Martin Henze (Gebäudemanagement). Foto:Sander

Unterzeichnen: Landrat Schade (li.), Bürgermeister Glaser. Hinten: Schulleiter Hoffmann (li.), Buschhaus (re.) und Martin Henze (Gebäudemanagement). Foto:Sander

Hattingen.   Bürgermeister Dirk Glaser und Landrat Olaf Schade unterschreiben Mietvertrag für zwei Jahre. Zunächst sind 400, später 650 Schüler betroffen

Das Berufskolleg muss nicht auf Container ausweichen, während es vom Ennepe-Ruhr-Kreis in den nächsten Jahren für 7,1 Millionen Euro modernisiert und umstrukturiert wird, damit es dem Brandschutz genügt. Das Schulzentrum Holthausen nimmt zunächst 400 und später 650 Schüler auf. Bürgermeister Dirk Glaser und Landrat Olaf Schade unterzeichneten jetzt einen Mietvertrag über zwei Jahre.

„Wir haben die Kapazitäten“, sagt Gerd Buschhaus, Leiter des Gymnasiums. Derzeit gibt es dort 950 Schüler, in Hochzeiten waren es 1600 bis 1700. Der einzige Wermutstropfen ist für ihn, dass die Sanierung des Schulzentrums selbst, das im nächsten Jahr 40 Jahre wird, bei ausgedünnter Belegung leichter wäre.

Auswirkungen auf Schulbusverkehr

In einem ersten Bauabschnitt soll das Berufsschulgebäude neben der Kreissporthalle in Angriff genommen werden. Damit müssen 400 der knapp 1600 Schülerinnen und Schüler nach Holthausen umziehen. Die meisten kommen aus Hattingen. Der zweite Bauabschnitt betrifft dann 650 Neu-Holthauser.

Nach den Sommerferien soll es losgehen. Geplant ist eine neue Brandmeldeanlage. Brandabschnitte werden gebildet, Bauteile ausgetauscht, die gegen Feuer nicht genügend widerstandsfähig sind. Die Trinkwasserinstallation wird modernisiert. Eine neue Toilettenanlage soll ebenso gebaut werden wie eine Cafeteria im B-Gebäude neben der Sporthalle. Klassenräume werden verlegt, Räume neu zugeschnitten. „Der neue Standort bringt für Lehrer, Schüler, Eltern sowie die Schulgemeinschaft Umstellungen und Übergangslösungen mit sich“, ist Berufsschulleiter Holger Hoffmann klar. Mit Gerd Buschhaus hat er sich Gedanken über zusätzliche Schulbusse und die Parkplatzverteilung gemacht. Alle Beteiligten sind sich bewusst, dass für den Umzug echte Notwendigkeit besteht. „Es gab kein Argument dagegen“, so Buschhaus.

Am Beschluss zum Umzug der Realschule Grünstraße ins Schulzentrum ändert sich nichts, so Bürgermeister Dirk Glaser. Allenfalls verschiebt er sich zeitlich, weil in den Mietvertrag mit dem Berufskolleg ein Puffer von einem halben Jahr eingebaut ist.

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