Eisenbahn

Ruhrtalbahn fährt bis zum Jahr 2021 weiter durch Hattingen

Der gut 60 Jahre alte Schienenbus der RuhrtalBahn steuert Hattingen, Witten, Wetter und Hagen an.

Der gut 60 Jahre alte Schienenbus der RuhrtalBahn steuert Hattingen, Witten, Wetter und Hagen an.

Foto: RB

Hattingen.  Die Eisenbahnromantik zwischen Hattingen und anderen Städten des ­EN-Kreises wird fortgesetzt. Betreiber und Landrat unterzeichnen neuen Vertrag.

Die Zukunft der Ruhrtalbahn ist bis zum Jahr 2021 gesichert. Geschäftsführer Stefan Tigges und Landrat Olaf Schade haben jetzt mit ihren Unterschriften die Fortsetzung der Eisenbahnromantik zwischen Hattingen und anderen Städten des ­EN-Kreises festgeschrieben.

Seit inzwischen 14 Jahren fährt die Ruhrtalbahn. Sie sei ein touristisches Vorzeigeprojekt und eine Werbelokomotive für den Ennepe-Ruhr-Kreis, sind sich die beiden Unterzeichner einig. Rund eine halbe Million Fahrgäste war bereits mit den Zügen zwischen Hattingen und Wetter, Herdecke und Ennepetal, Schwelm und Witten unterwegs.

Betriebskostenzuschuss in Höhe von 110.000 Euro

Der Kreistag hat die Signale für die Vereinbarung auf Grün gestellt. Denn der EN-Kreis leistet einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 110.000 Euro im Jahr. Weitere 55.000 Euro zahlt die Stadt Hagen. Die Ruhrtalbahn bietet 32 Fahrtage an. Im Einsatz ist ein fast 60 Jahre alter, dreiteiliger roter Schienenbus VT 98 mit 140 Sitzplätzen.

Rückgrat ist die Linie R von Hagen über Wetter und Witten nach Hattingen. Auf den gut 40 Kilometern durch das Ruhrtal ist der Schienenbus zwischen Mai und Oktober an jedem Sonntag (außer dem ersten des Monats) sechsmal unterwegs.

Hin- und Rückfahrt kosten 20 Euro. Für Kinder bis einschließlich 14 Jahren gilt, dass bis zu drei von ihnen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren.

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