Bundeswehr

Reservisten im EN-Kreis helfen im Katastrophenfall

Auch im Ennepe-Ruhr-Kreis ist ein Kreisverbindungskommando der Bundeswehr aktiv,.

Auch im Ennepe-Ruhr-Kreis ist ein Kreisverbindungskommando der Bundeswehr aktiv,.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Hattingen/Witten.  Das Kreisverbindungskommando Ennepe-Ruhr ist in Hattingen, Witten und den anderen Städten aktiv. Leiter Jörg Proppe erklärt, wofür es da ist.

„Wenn man uns braucht, sind wir da“, sagt Jörg Proppe und stellt im gleichen Atemzug fest, dass wohl nur die wenigsten in Hattingen und im Ennepe-Ruhr-Kreis wissen, dass die Bundeswehr hier vor Ort präsent ist. Der 46-jährige ist als Reservist im Dienstgrad eines Oberstleutnants und leitet seit dem Jahr 2011 das Kreisverbindungskommando Ennepe-Ruhr (KVK).

Solche Kommandos gibt es im gesamten Bundesgebiet. Allein Nordrhein-Westfalen zählt derer 54. „Unsere Aufgabe ist die zivil-militärische Zusammenarbeit“, erklärt Jörg Proppe, im Zivilleben Fachgebietsleiter beim Landesbetrieb Wald und Holz NRW. Gemeinsam mit weiteren Reservisten ist er jeweils dann gefordert, wenn im Ennepe-Ruhr-Kreis der Katastrophenfall ausgerufen wird.

Vorbereitet sein für den „Fall X“

Und um auf den „Fall X“ vorbereitet zu sein, führen er und seine Kameraden mehrfach im Jahr gemeinsame Ausbildungen durch. Dabei vertiefen sie Kenntnisse und üben Verfahrensabläufe ein, denn im Katastrophenfall muss sich jeder auf den Anderen uneingeschränkt verlassen können.

In einem solchen Fall wird der Leiter des KVK dann zum militärischen Berater im Krisenstab beim Ennepe-Ruhr-Kreis in Schwelm. Seine Aufgabe besteht dabei darin, die jeweilige Situation zu bewerten und dem Krisenstab aufzuzeigen, wie die Bundeswehr mit Personal und Material vor Ort helfen könnte. Dabei arbeitet er mit den anderen Bereichen der Blaulichtorganisationen, wie beispielsweise dem Technischen Hilfswerk oder der Feuerwehr, eng zusammen.

Kontakt für interessierte Reservisten

Vermehrt war die Bundeswehr in den vergangenen Jahren als Katastrophenhelfer im Einsatz, etwa nach dem Pfingststurm „Ela“.

Wer sich als ehemaliger Offizier oder Unteroffizier für seinen Heimatkreis oder seine Heimatstadt in Zukunft auch als Reservist engagieren möchte, kann sich an Jörg Proppe, 0151/ 550 456 04, wenden.

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