Lions Club

Pfarrer Udo Polenske steht dem Lions Club Hattingen vor

Der neue Lions-Präsident Udo Polenske (Mitte) wird umringt von (v.li.) Bernd Rosenfeld, Tomas Stanke, Friedel Diergardt, Olaf Scherff und Udo Haarmann.

Der neue Lions-Präsident Udo Polenske (Mitte) wird umringt von (v.li.) Bernd Rosenfeld, Tomas Stanke, Friedel Diergardt, Olaf Scherff und Udo Haarmann.

Foto: Jutta Herberholz / LC

Hattingen.  Pfarrer Udo Polenske ist neuer Präsident des Lions Club Hattingen. Er hat sich das Motto „Weltenkunst und Lebensklugheit“ ausgewählt.

Vor fast 30 Jahren hatte er das Präsidentenamt schon einmal inne, nun ist Udo Polenske wieder erster Mann des Lions Clubs Hattingen. Der Pfarrer wählte das Motto „Weltenkunst und Lebensklugheit“ aus.

Wichtigster Ansprechpartner ist Feuerwehr-Chef Tomas Stanke

Ein Jahr wird er dem Service-Club vorstehen, dann wird er abgelöst. „Man ist froh, dieses Amt zu bekleiden, aber man ist auch froh, es nach einem Jahr wieder los zu sein“, sagt der Pfarrer der evangelischen St.-Georg-Gemeinde. „Es ist schon viel Arbeit und alle Mitglieder in verantwortlichen Positionen füllen diese auch mit hundertprozentigem Engagement aus.“ Zu seinem wichtigsten Ansprechpartner und Vize-Präsidenten hat er Feuerwehr-Chef Tomas Stanke gemacht.

In der Vergangenheit war der Lions Club reine Männersache, Frauen konnten nicht aufgenommen werden. Seit einem Jahr ist das in Hattingen anders und die erste Frau ist dem Club beigetreten. „Das ist eine Bereicherung für uns und war ein längst überfälliger Schritt“, sagt Udo Polenske. Er erwarte neue Impulse, allerdings auch ein paar Umstellungen. „Männer reden untereinander nun mal ein wenig anders, wie wenn eine Frau dabei ist – das ist einfach so.“

Treffen mit dem Rotarier-Kollegen Joachim Zülch

Der Lions Club ist einer der beiden großen und bekannten internationalen Service-Clubs. Der Rotary Club ist der andere und auch den gibt es ja in Hattingen. Konkurrenzdenken gebe es nicht, so Polenske. Er traf sich jüngst mit seinem ebenfalls neu-gewählten Präsidentenkollegen Joachim Zülch. „Das war ein nettes Gespräch, wir haben unsere Handynummern ausgetauscht und werden auch ans Telefon gehen, wenn der andere anruft“, sagt Polenske.

Gemeinschaftlichen Aktionen steht also nicht im Wege. Eine ist sogar schon geplant – in enger Zusammenarbeit lassen die beiden Clubs ein künstlerischen Stadtrelief von Hattingen anfertigen, das zum Hansetag im kommenden Jahr der Öffentlichkeit übergeben werden soll.

35.000 bis 40.000 Euro sammeln die Lions jährlich für ihre Projekte

Zwischen 35.000 und 40.000 Euro sammelt der Lions Club jährlich für gemeinnützige Projekte. Haupteinnahmequelle ist der Verkauf der beliebten Adventskalender, bei denen man Preise der lokalen Sponsoren gewinnen kann. Aber auch darüber hinaus sind die Mitglieder des Clubs fleißig und sammeln Spenden ein. „Meine Aufgabe besteht auch darin, dass wir den Spaß an der Sache nicht verlieren“, so Polenske.

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