Politik

Olaf Schade will Landrat im Ennepe-Ruhr-Kreis bleiben

Landrat Olaf Schade (SPD) will 2020 ein zweites Mal für das Amt kandidieren.

Landrat Olaf Schade (SPD) will 2020 ein zweites Mal für das Amt kandidieren.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Hattingen.  SPD und Grüne wollen den Sozialdemokraten aus Hattingen am 28. September ein zweites Mal als Kandidaten nominieren. Gewählt wird im Herbst 2020.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Olaf Schade soll auch bei den Landratswahlen 2020 gemeinsamer Kandidat von SPD und Grünen im Ennepe-Ruhr-Kreis werden. In einer Vertreterversammlung wollen beide Parteien den Hattinger am 28. September als gemeinsamen rot-grünen Landrats-Kandidaten aufstellen.

„Kontinuität und Stabilität sind gerade in der heutigen Zeit wichtige Pfeiler für eine erfolgreiche Arbeit in unseren Kommunalparlamenten. Insofern begrüße ich das Bekenntnis von SPD und Grünen, durch diese Personalentscheidung ihren Willen zu einer Fortsetzung der rot-grünen Zusammenarbeit auf Kreisebene zu dokumentieren“, sagt der SPD-Unterbezirksvorsitzende Hubertus Kramer.

SPD setzt Digitalisierung und Mobilität auf gutem Weg

„Wir haben in den nächsten Jahren zahlreiche Politikfelder gemeinsam erfolgreich zu bestellen. Das gilt etwa für die Digitalisierung, wo es nicht nur um die Schaffung einer leistungsfähigen digitalen Struktur, sondern auch um eine noch stärker an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürgern orientierte Verwaltung geht.“

Dasselbe gelte auch bei der Mobilität, wo gute und bezahlbare Alternativen zum Pkw- und Lkw-Verkehr so verbessert werden müssten, dass sie Lust an einem teilweise oder kompletten Umstieg vom Auto auf den ÖPNV machten.“

Grüne loben das gemeinsame Klimaschutzkonzept

Auch die Grünen setzen auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem bisherigen Landrat Olaf Schade. Dazu erklärt Kreisverbandssprecherin Karen Haltaufderheide: „Diese gemeinsame Aufstellungsversammlung ist das Ergebnis eines umfangreichen gemeinsamen Diskussionsprozesses von Grünen und SPD. Bereits in der vergangenen Wahlperiode konnten wir dank der Zusammenarbeit mit Olaf Schade und der SPD deutliche grüne Akzente setzen. Ergebnis waren unter anderem das integrierte Klimaschutzkonzept und ein Grundsatzbeschluss, Klimawirkungen unseres Handelns prioritär zu berücksichtigen, aber auch eine am Ende doch zukunftsfähige Regelung zur Drogen- und Suchtberatung im Kreis.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben