Literatur

Neuer Roman „Liebe mit drei Unbekannten“ erschienen

Hat Spaß am Schreiben, aber lebt nicht davon: Verwaltungsfachangestellte Sylvia Hörst, deren dritter Roman erschienen ist. Das Bild entstand am alten Zollhaus. Foto:Volker Speckenwirth

Hat Spaß am Schreiben, aber lebt nicht davon: Verwaltungsfachangestellte Sylvia Hörst, deren dritter Roman erschienen ist. Das Bild entstand am alten Zollhaus. Foto:Volker Speckenwirth

hattingen.   Sylvia Hörst, die von sich sagt, „Krimi kann ich nicht“, hat dritten Roman geschrieben. Hattingerin wird 2018 vorlesen, gern auch im Wohnzimmer.

Sylvia Hörst braucht keinen Aus­löser für ihre Bücher. Sie notiert, was ihr durch den Kopf geht. „Wenn ich etwas sehe und erlebe, schreib’ ich es auf“, erzählt sie. Nach zwei Bänden „Shining Eyes“ über Anna und Aleksi, die sich in Thailand begegnen, ist jetzt „Liebe mit drei Unbekannten“ im Edition Paashaas Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.

Worum es in dem Roman geht, wäre auch so klar, zeigte es nicht schon der Titel: Um die Liebe natürlich, „Krimi kann ich nicht“, sagt die 62 Jahre alte Hattingerin. Sie ist auch beim dritten Buch noch aufgeregt und hat Lampenfieber, so lange sie nicht weiß, wie ihr Werk beim Publikum ankommt. Inzwischen hat sie in der Meyerschen Buchhandlung gelesen und weiß jetzt, auf welche Stellen das Publikum reagiert und was es wissen will. Und vor allem, dass ihnen das Buch gefällt.

Femke flieht und trifft Jugendliebe

Was als Liebesurlaub geplant ist, entwickelt sich im Roman mit Unbekannten und Emotionen zum Albtraum. Als Femke ihr Elternhaus im hohen Norden betritt, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie flieht – und trifft eine alte Jugendliebe.

Eigentlich hätte das Buch etwas früher auf dem Markt sein sollen. Doch hat sich das Erscheinen verzögert. So dass Sylvia Hörst vorsichtig ist mit Ankündigungen, wann ihre Fans denn mit ihrem nächsten Buch rechnen können. Manche können es kaum erwarten nach ihren Erfahrungen und fragen auch regelmäßig nach. Doch sie lässt sich nicht hetzen. Nimmt sich die Zeit, die sie braucht, um hinterher mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Was nicht bedeutet, dass sie mit der Erfahrung und Erkenntnis von heute manches nicht doch anders machen würde.

Termine stehen noch nicht fest, doch im nächsten Jahr wird Syvlia Hörst auf jeden Fall aus der „Liebe mit drei Unbekannten“ lesen. Auf Wunsch auch an ihr bisher unbekannten Orten. Denn sie lässt sich auch gern in fremde Wohnzimmer einladen, um ihr neues Buch in privater Atmosphäre einem kleinen Kreis vorzustellen. Über die Gage ist sie sich bei Wohnzimmer-Lesungen bisher immer einig geworden mit Interessenten.

Gute und schlechte Erfahrungen

Wahrscheinlich hat sie auch dort dann ihr Schreibzeug dabei. Denn wenn Sylvia Hörst unterwegs ist, hat sie immer einen Block in der Tasche, um ­Geistesblitze sofort zu notieren. Selbst am Strand geht es nicht ­ohne Notizen. Zu Hause wird die Zettelwirtschaft dann strukturiert und in Form gebracht. Gefällt ihr das Ergebnis nicht, werden auch über 100 Seiten schon mal „in die Tonne gekloppt“. Ohne Bedauern. Und weiter geht’s mit neuem Elan.

„Es gibt viele Facetten der Liebe“, sagt Sylvia Hörst, die die Geschichten erfindet. Die Menschen machten gute und schlechte Erfahrungen.

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